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Die Presse am Sonntag - - Österreich -

Was sie dür­fen.

Da das Ge­walt­mo­no­pol beim Staat liegt und per Exe­ku­ti­ve um­zu­set­zen ist, ste­hen pri­va­ten Si­cher­heits­leu­ten prak­tisch „nur“je­ne straf­recht­lich er­laub­ten Mit­tel zur Ver­fü­gung, die je­dem Bür­ger zu­kom­men. Pa­ra­de­bei­spiel: das An­hal­te­recht. Ver­däch­ti­ge dür­fen auf ver­hält­nis­mä­ßi­ge Wei­se bis zum Ein­tref­fen der Po­li­zei fest­ge­hal­ten wer­den.

Was sie for­dern.

Der Ver­band der Si­cher­heits­un­ter­neh­men Ös­ter­reichs, VSÖ, und die Wirt­schafts­kam­mer for­dern seit Jah­ren ein ei­ge­nes Be­wa­cher­ge­setz. Die­ses soll – zwecks Qua­li­täts­kon­trol­le – ei­ne ein­heit­li­che Aus­bil­dung vor­schrei­ben. Wer die Prü­fung er­folg­reich ab­sol­viert, soll da­für vom In­nen­mi­nis­te­ri­um ei­nen Aus­weis be­kom­men.

Was sie ver­die­nen.

Nun, wirk­lich reich wird man als Mit­ar­bei­ter ei­nes pri­va­ten Si­cher­heits­diens­tes wohl nicht. Der­zeit liegt der St­un­den­lohn laut Kol­lek­tiv­ver­trag für Wa­ch­or­ga­ne je nach Ver­wen­dung bei 8,90 bis 11,12 Eu­ro brut­to. Im Durch­schnitt pen­delt sich ein Mo­nats­ein­kom­men mit Fei­er­tags- und Nacht­zu­schlä­gen bei 1800 Eu­ro brut­to ein.

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