TIPPS

Die Presse am Sonntag - - Österreich -

An­rei­se.

Gu­ten­stein liegt so­zu­sa­gen ein Stück hin­ter der Ho­hen Wand. Am ein­fachs­ten er­reicht man es per Au­to. Von Wi­en aus braucht man cir­ca ei­ne Drei­vier­tel­stun­de.

Bahn.

Es gibt aber von Wie­ner Neu­stadt aus ei­nen Zug. Auf den Ma­ria­hilfberg fährt dann ein Bus. Man kann auch ge­hen, aber es ist doch weit.

Es­sen.

Kreuz­hof, Klos­ter­tal 26, Gu­ten­stein.

Ne­ben­bei.

So still wie es dem Wie­ner Aus­flüg­ler scheint, ist die Re­gi­on üb­ri­gens nicht. Es gibt tra­di­tio­nell vie­le gro­ße In­dus­trie­be­trie­be. Auf­fal­lend auf dem Weg nach Gu­ten­stein sind z. B. An­la­gen aus der Pa­pier- oder Bau­bran­che. vem­ber, und am bes­ten den Fried­hof. Hier liegt üb­ri­gens auch Fer­di­nand Rai­mund be­gra­ben – seit 1969 samt sei­ner Hirn­scha­le. Sie wur­de da­mals bei der Ob­duk­ti­on ent­fernt. Der Dra­ma­ti­ker hat sich im Herbst 1836 be­kannt­lich in den Kopf ge­schos­sen. Die an­hei­meln­de Düs­ter­nis von Gu­ten­stein kann da aber wirk­lich nichts da­für.

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