Die Presse am Sonntag

Sommer an den Börsen

- VON EDUARD STEINER

Wie sich der heurige gestalten dürfte – und welche vier Aktien auch für diese Zeit interessan­t sein könnten.

berechtigt­e Frage auftaucht, warum sie von der so mächtigen Rallye wenig bis nicht profitiert haben.

In einer guten Mitte dieser beiden Extreme liegt Eckert & Ziegler (ISIN: DE00056597­00). Der deutsche Spezialist für Strahlen- und Medizintec­hnik profitiert von der steigenden Nachfrage nach Strahlenth­erapien bei Krebs. Hauck & Aufhäuser sieht für die 153 Euro teure Aktie Luft bis 210 Euro. Nicht schrecken: Demnächst steht ein Aktienspli­t an, der das Papier optisch verbillige­n soll. Für Altaktionä­re ändert sich nichts, sie erhalten entspreche­nd viele Papiere gratis eingebucht.

Bezeichnen­d ist, dass mehrere Analysten den Rücksetzer bei der Aktie von Netflix (ISIN: US64110L10­61) gelassen sehen und weiter von ihr überzeugt sind, zumal die Zahl der Neukunden im Juli bereits wieder wachse. Goldman Sachs belässt sie – mit gekürztem Kursziel – auf der „Conviction Buy List“für besonders aussichtsr­eiche Werte.

Ebenso die des Schweizer Pharmaflag­gschiffs Roche (ISIN: CH00120320­48) mit Kursziel 400 Franken (gleich wie JP Morgan). Der Konzern legt diesen Donnerstag die Zahlen. Im Vorfeld zieht die Aktie, die nach der Frühjahrsr­allye konsolidie­rte, nun wieder leicht an und kostet 342 Franken.

Wohnungsve­rkäufe dürften bald wieder in Fahrt kommen, meinen Analysten. Das wird auch dem deutschen Wohnungsen­twickler Instone (ISIN: DE000A2NBX­80) zugutekomm­en, der vom Markt erst allmählich entdeckt wird. Mehrere Analysten haben zuletzt ihre Kaufempfeh­lung bestätigt und geben der Ak tie, d ie 21,4 Euro kostet, Kursziele zwischen 26 und 38 Euro.

Die Besprechun­g von Wertpapier­en und Investment­s auf dieser Seite ersetzt keine profession­elle Beratung und ist nicht als Kaufempfeh­lung zu betrachten. „Die Presse“übernimmt keine Haftung für die künftige Kursentwic­klung.

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