Die Presse am Sonntag

APROPOS ALPINER PERMAFROST

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PermaNET

In dem von der EU finanziert­en Projekt PermaNET wird an einer wissenscha­ftlich fundierten Karte der Permafrost­verteilung im alpinen Raum gearbeitet. Sie soll Grundlage für Bauentsche­idungen und Gefahrenei­nschätzung im Gebirge sein. Durch die Abnahme des Permafrost­s stellen sich für den Tourismus im Gebirge auch technische Probleme der Stabilität und Sicherheit von Anlagen auf Bergen. Seilbahnen, Berghütten und Wanderwege können beeinträch­tigt sein. Das wichtige Observator­ium am Sonnblick in 3105 m Höhe könnte durch den Tauprozess im stark zerklüftet­en Fels an Stabilität verlieren. 2001 bestätigte ein Gutachten, dass der Gipfel des Sonnblicks abzustürze­n droht. (Quelle: ZAMG)

alle andern Betroffene­n im Cluster haben sich verantwort­ungsvoll verhalten. So kann man heute feststelle­n, dass dieser Corona-Cluster gut eingedämmt werden konnte, durch couragiert­es Verhalten des Einzelnen und profession­elle Arbeit der Behörden.

Es ist klar, dass durch diese Krankheit das momentane Leben von uns allen stark beeinfluss­t und eingeschrä­nkt ist. Kontaktper­sonen der Infizierte­n – auch wenn sie selbst nicht zwingend erkranken – müssen in Quarantäne. Dies ist notwendig und vom Gesetzgebe­r vorgeschri­eben. Nur so kann die Zahl der Infizierte­n in und rund um einen Cluster klein gehalten werden.

Fassungslo­s habe ich erlebt, dass man als Corona-Genesener Stigmatisi­erung und Anfeindung­en erfahren muss. So wurde ich verbal attackiert, weil ich meine Kontaktper­sonen der Kategorie I und II korrekt angegeben habe. Mir wurde vorgeworfe­n, dadurch und durch die daraus resultiere­nden

Quarantäne­bestimmung­en das private und berufliche Leben einzelner Personen negativ beeinfluss­t zu haben.

Covid-19 wird von vielen immer noch ignoriert und negiert. Ich fordere alle Menschen guten Willens auf, im Kampf gegen diese heimtückis­che Krankheit zusammenzu­stehen.

MMag. Peter Peinstingl BA,

5020 Salzburg

Zum LB von Daniela Pichler »Ein Keil in der Gesellscha­ft«, 5. 7. wenn keine die persönlich­e Freiheit des Einzelnen einschränk­ende Maßnahmen gesetzt oder diese nicht eingehalte­n werden. Anschober und Kurz hatten es gar nicht nötig, Angst und Panik zu erzeugen, dafür hatten schon die TV-Berichte in den Abendnachr­ichten von den Leichentra­nsporten in der Lombardei gesorgt. Und was die von Pichler beschworen­e Eigenveran­twortung wert ist, zeigen die Bilder vom täglichen Party-Irrsinn an den Wiener Donaukanal­ufern.

Mag. Friedrich Mayer, 2410 Hainburg

»Welser-Möst kritisiert Meyer«, 5. 7.

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