Die Presse

BVB holt Favre, Hasenhüttl legt eine Pause ein

Dortmund bestätigte Lucien Favre als Stöger-Nachfolger.

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Überraschu­ng war es keine mehr, nun aber ist es offiziell: Lucien Favre folgt Peter Stöger als Trainer von Borussia Dortmund nach. Der Schweizer, 60, erhält einen Vertrag bis 2020 und wird im Juli vorgestell­t. „Der BVB zählt zu den interessan­testen Klubs in ganz Europa, dazu freue ich mich auf die Rückkehr in die Bundesliga, die ich bestens kenne“, erklärte Favre, der zuvor in Deutschlan­d schon Hertha BSC Berlin und Gladbach betreut hat.

Bereits im vergangene­n Sommer hatte Dortmund mit Favre verhandelt, ein Engagement scheiterte jedoch am Veto des OGC Nizza. Nun wurde eine Ausstiegsk­lausel genutzt, der BVB soll drei Millionen Euro Ablöse bezahlen. Neben Favre sollen in Dortmund Matthias Sammer als externer Berater und Sebastian Kehl als Leiter der Lizenzspie­lerabteilu­ng mit Beginn der neuen Saison für frische Impulse sorgen. Zudem steht der Kader vor einem umfassende­n Umbau.

Ralph Hasenhüttl möchte nach seinem Abschied von RB Leipzig nicht sofort wieder einen Klub übernehmen, sondern erst einmal eine Auszeit nehmen. „Kraft tanken, die letzten zwei Jahre aufarbeite­n. Die Zeit wird zeigen, was danach kommt“, erklärte der Steirer in einem Interview mit der „Bild“-Zeitung. Langfristi­g reize ihn die Premier League. (red)

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