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Die Presse - - LEBEN -

ab­än­der­lich zur Kennt­nis ge­nom­men wer­de. „Manch­mal glau­ben An­ge­hö­ri­ge, die Be­trof­fe­nen im All­tag mög­lichst scho­nen und sie bei so vie­len Ak­ti­vi­tä­ten wie mög­lich un­ter­stüt­zen zu müs­sen“, sagt Gi­sin­ger. „Die­se Über­be­treu­ung kann aber zu ei­ner För­de­rung der Pas­si­vi­tät füh­ren.“

Viel wich­ti­ger sei es da­her, auf ei­ne rich­ti­ge Ba­lan­ce zu ach­ten – die Be­trof­fe­nen al­so zu for­dern, oh­ne sie zu über­for­dern. Ih­nen bei­spiels­wei­se die Mög­lich­keit zu ge­ben bzw. sie zu er­mu­ti­gen, täg­li­che Ein­käu­fe selbst zu er­le­di­gen. Auch wenn sie da­für et­was mehr Zeit brau­chen als noch vor ei­ni­gen Jah­ren. „Wir spre­chen bei die­ser ge­sun­den, maß­vol­len För­de­rung von ei­ner Res­sour­cen­ori­en­tie­rung – im Ge­gen­satz zur De­fi­zi­tori­en­tie­rung, wenn al­so nur dar­auf ge­ach­tet wird, was die

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