Bei Tho­mas Cook ge­bucht – was tun?

Die Presse - - 24 STUNDEN -

Nach der Plei­te des bri­ti­schen Rei­se­ver­an­stal­ters Tho­mas Cook zit­tern vie­le, die für die nächs­te Zeit ge­bucht ha­ben, um ih­re Ur­laubs­rei­se. Wie es mit der Ös­ter­reich-Toch­ter des Ver­an­stal­ters wei­ter­geht, ist vor­erst of­fen – ei­ne Ent­schei­dung bis Mitt­woch­abend wur­de an­ge­kün­digt.

Rei­se­gäs­te soll­ten nun aber nicht ein­fach ih­re ge­buch­ten Pau­schal­rei­sen stor­nie­ren, war­nen Kon­su­men­ten­schüt­zer – denn ei­ne dro­hen­de In­sol­venz ist für sich al­lein kein Stor­no­grund. Man bleibt grund­sätz­lich wei­ter­hin an den Ver­trag ge­bun­den und muss „Rei­se­be­reit­schaft“de­mons­trie­ren. Nur dann be­kommt man im In­sol­venz­fall sein Geld zu­rück. Noch aus­stän­di­ge Zah­lun­gen muss man aber laut Ju­ris­ten nicht leis­ten, so­lan­ge un­si­cher ist, ob die Rei­se statt­fin­den kann. Und man muss sich auch nicht auf ei­nen „Flug ins Un­ge­wis­se“ein­las­sen.

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