Ich dach­te, die Zei­ten wä­ren vor­bei

Die Presse - - DEBATTE - 4864 At­ter­see

Das Pro­blem re­sul­tiert aus den be­son­ders nied­ri­gen Arz­nei­mit­tel­prei­sen in Ös­ter­reich. Ich wur­de da­mit ge­gen En­de mei­ner Be­rufs­zeit vor sie­ben Jah­ren oft ge­nug kon­fron­tiert. Es gab „ei­ge­ne“Fir­men, die sich auf den An­kauf von in Ös­ter­reich be­son­ders bil­li­gen Me­di­ka­men­ten spe­zia­li­sier­ten, um die­se mit Ge­winn in Län­der mit hö­he­rem Preis­ni­veau zu ver­kau­fen. Als Ab­wehr­maß­nah­me wur­den sei­tens der Phar­ma­in­dus­trie und der De­po­si­tä­re ver­schie­de­ne Arz­nei­mit­tel kon­tin­gen­tiert. Die Fir­men lie­fer­ten nur ei­nen ge­schätz­ten Jah­res­be­darf. War die­ser er­schöpft, wur­de nichts mehr ge­lie­fert. Als es mir zu bunt wur­de und die Apo­the­ker­kam­mer die­ses Pro­blem ne­gier­te, teil­te ich dem Bun­des­prä­si­den­ten per E-Mail mit, dass Arz­nei­mit­tel in Ös­ter„Stra­ches blaue Kas­sen“, 24. 9. Nach Be­kannt­wer­den von mo­nat­li­chem Miet­zu­schuss und Spe­sen­kon­to des ehe­ma­li­gen FPÖ-Vi­ze­kanz­lers ha­be ich ein we­nig ge­rech­net und bin auf 1:52 ge­kom­men. In der ver­gan­ge­nen Re­gie­rungs­pe­ri­ode ist das wie­der auf­ge­ho­be­ne Ge­setz durch­ge­gan­gen, man­chen Men­schen für ge­mein­nüt­zi­ge Ar­beit den Lohn von 1,50 Eu­ro pro St­un­de zu ge­ben. Der FPÖ-Vi­ze­kanz­ler hat­te hin­ge­gen aus dem mo­nat­li­chen Spe­sen­kon­to und dem Miet­kos­ten­zu­schuss 12.500 € zur Ver­fü­gung. Für

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