Bör­sen­gän­ge: Wi­en trotzt der glo­ba­len Flau­te

Im drit­ten Quar­tal san­ken IPOs welt­weit um ein Vier­tel.

Die Presse - - MEIN GELD -

Welt­weit hat das drit­te Quar­tal 2019 ei­nen deut­li­chen Rück­gang bei den Bör­sen­gän­gen ge­bracht. Die Bör­se Wi­en hin­ge­gen ist ge­gen den in­ter­na­tio­na­len Trend im Auf­wind. Hier­zu­lan­de leg­te die Ad­di­koBank nach Fre­quen­tis und Ma­ri­no­med den heu­er schon drit­ten Bör­sen­gang auf das Wie­ner Par­kett – 2018 hat­te es kei­nen ein­zi­gen ge­ge­ben, zeigt der Glo­bal IPO Up­date des Be­ra­tungs­un­ter­neh­mens EY.

Welt­weit gab es im drit­ten Quar­tal 256 Bör­sen­gän­ge, um ein Vier­tel we­ni­ger als im Vor­jah­res­zeit­raum, das Emis­si­ons­vo­lu­men fiel um 22 Pro­zent auf 40 Mrd. Dol­lar (36 Mrd. Eu­ro).

In Chi­na al­lein stieg die Zahl der Neu­emis­sio­nen zwar (von 83 auf 88), der Emis­si­ons­er­lös fiel aber um ein Drit­tel auf 19 Mrd. Dol­lar. Die Ein­nah­men aus Bör­sen­gän­gen la­gen da­mit im Reich der Mit­te über je­nen in den USA, wo 39 IPOs zwölf Mrd. Dol­lar ein­brach­ten. Eu­ro­pa kam, nach dem fast völ­li­gen Aus­las­sen Groß­bri­tan­ni­ens (nur ein IPO), mit 22 IPOs auf 3,5 Mrd. Dol­lar an Ein­nah­men. Das IPO der Ad­di­ko-Bank war mit ei­nem Emis­si­ons­vo­lu­men von 176 Mio. Dol­lar ei­nes der grö­ße­ren in Eu­ro­pa. (APA/red.)

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