UBS de­fi­niert „rei­che“Kun­den neu

Als reich gilt man erst ab fünf Mio. Dol­lar Ver­mö­gen.

Die Presse - - MEIN GELD -

Zü­rich. Die Schwei­zer Bank UBS plant re­du­zier­te Di­enst­leis­tun­gen für ei­ne grö­ße­re Grup­pe ver­mö­gen­der Kun­den. Mit die­ser Ve­rän­de­rung folgt die Schwei­zer Bank dem Bei­spiel des Wett­be­wer­bers Cre­dit Suis­se. Ab An­fang nächs­ten Jah­res wer­den Kun­den in der Schweiz mit ei­nem Ver­mö­gen zwi­schen 500.000 Dol­lar und fünf Mil­lio­nen Dol­lar un­ter ein neu­es Ab­de­ckungs­mo­dell fal­len, bei dem mehr Tech­no­lo­gie und we­ni­ger mensch­li­che In­ter­ak­tio­nen zum Ein­satz kom­men, schrieb Chris­ti­ne No­va­ko­vic, Che­fin der Ver­mö­gens­ver­wal­tung in Eu­ro­pa, im Na­hen Os­ten und in Afri­ka, in ei­nem Me­mo an die Mit­ar­bei­ter. Zu­vor wa­ren Kun­den mit mehr als zwei Mil­lio­nen Dol­lar in ei­nem an­de­ren Seg­ment er­fasst, in dem sie au­to­ma­tisch ei­nen per­sön­li­chen Be­ra­ter hat­ten. Kun­den mit bis zu fünf Mil­lio­nen Dol­lar sei­en ei­ne der wich­tigs­ten Kun­den­grup­pen der Bank, er­klär­te No­va­ko­vic in dem Me­mo, in das Bloom­berg Ein­blick hat­te. Kun­den­da­ten und Um­fra­gen zei­gen, dass sich die Kun­den­be­dürf­nis­se ober­halb der Fünf- Mil­lio­nen-Dol­lar- Mar­ke all­mäh­lich än­dern, hieß es wei­ter. (Bloom­berg)

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