Ge­hirn er­war­tet Ton, be­vor er er­klingt

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For­scher der Uni Salz­burg spiel­ten Pro­ban­den ei­ne ih­nen be­kann­te Me­lo­die vor und be­ob­ach­te­ten die Ge­hirn­wel­len über Ma­gne­to­en­ze­pha­lo­gra­fie. In Na­tu­re Com­mu­ni­ca­ti­ons zei­gen sie, dass schon be­vor der nächs­te Ton kommt, die Ge­hirn­wel­len für die­se Ton­hö­he schwingen – et­wa ei­ne Drit­tel­se­kun­de ver­früht. Die­se Er­war­tungs­hal­tung des Hirns hilft wohl, Ge­sprä­che in lau­ter Um­ge­bung zu ver­ste­hen, aber kann auch Tin­ni­tus ver­stär­ken.

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