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Die Presse - - VORDERSEIT­E -

Die Re­gie­rungs­par­tei hat den Wahl­kampf in ei­ne neu­er­li­che Volks­ab­stim­mung über den Br­ex­it um­ge­wan­delt. Die Fra­ge des EU-Aus­tritts ist das al­les do­mi­nie­ren­de The­ma, und 68 Pro­zent der Wäh­ler be­zeich­nen nach ei­ner YouGov-Er­he­bung den Br­ex­it als das wich­tigs­te An­lie­gen. Ih­nen ver­spricht John­son den EU-Aus­tritt zum Stich­tag 31. Jän­ner. Ge­schickt hat er so­fort mit Be­ginn des Wahl­kampfs al­le Be­mü­hun­gen dar­auf aus­ge­rich­tet, das La­ger der EU-Geg­ner hin­ter sich zu schar­ren: Ei­ner­seits ver­wan­del­te er die Kon­ser­va­ti­ven in vie­ler­lei Hin­sicht in die Br­ex­it Par­ty von Ni­gel Fa­ra­ge. An­de­rer­seits warb John­son von An­fang an ge­zielt um La­bour-Wäh­ler, die 2016 für den Br­ex­it ge­stimmt hat­ten. Schein­bar mit Er­folg: Um­fra­gen zei­gen, dass die „Red Wall“von 80 La­bour-Sit­zen, die sich in ei­nem Bo­gen von Wa­les bis York­shire spannt, mehr als brö­ckelt. Par­tei­loya­li­tä­ten zäh­len im­mer we­ni­ger: „Die Wäh­ler sind vo­la­til wie nie zu­vor“, schreibt die Bri­tish Elec­tion Stu­dy.

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