Steu­er­ab­kom­men mit Ar­gen­ti­ni­en

Die Presse - - STUNDEN -

Gro­ße ös­ter­rei­chi­sche Un­ter­neh­men wie die Voe­st­al­pi­ne, AVL List oder Ma­gna sind stark in Ar­gen­ti­ni­en en­ga­giert. Seit mehr als zehn Jah­ren gibt es al­ler­dings kein Dop­pel­be­steue­rungs­ab­kom­men zwi­schen Ös­ter­reich und Ar­gen­ti­ni­en. Dies hat zur Fol­ge, dass hei­mi­sche Ex­por­teu­re ge­gen­über je­nen aus Deutsch­land oder der Schweiz steu­er­lich be­nach­tei­ligt sind. Ver­gan­ge­nen Frei­tag un­ter­schie­ben der ar­gen­ti­ni­sche Au­ßen­mi­nis­ter und Ös­ter­reichs Bot­schaf­ter in Bu­e­nos Ai­res nun das lan­ge er­sehn­te Ab­kom­men.

Es war ein Pakt in letz­ter Mi­nu­te. Denn be­reits am Sams­tag ver­ab­schie­de­te sich Prä­si­dent Mau­ricio Ma­cri von sei­nen Ge­folgs­leu­ten. Mor­gen, Di­ens­tag, be­ginnt die Amts­zeit von Al­ber­to Fer­nan­dez´ und sei­ner Vi­ze Cris­ti­na Kirch­ner. Kirch­ner war es, die 2008 das Ab­kom­men mit Ös­ter­reich auf­ge­kün­digt hat­te.

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