Ver­speis­te Ba­na­ne: Dem Künst­ler ist’s wurscht

Die Presse - - Feuilleton -

Dass sei­ne bei der Art Ba­sel Mia­mi als In­stal­la­ti­on an die Wand ge­kleb­te (und um 120.000 Dol­lar ver­kauf­te) Ba­na­ne von ei­nem Ak­ti­ons­künst­ler ver­speist wur­de, ist dem „Schöp­fer“des Kunst­werks, Mau­ri­zio Cat­telan, egal: „Was zählt, ist nur die Idee“, sag­te er der Zei­tung „Cor­rie­re del­la Se­ra“. Da­vid Datu­na hat­te die Ba­na­ne am Mon­tag über­ra­schend im Rah­men ei­ner Per­for­mance ge­ges­sen. Auch die zu­stän­di­ge Ga­le­rie blieb dar­ob ge­las­sen; die Ba­na­ne sei aus­tausch­bar, ver­kauft wor­den sei­en nur die Rech­te an der Idee. Erst im Sep­tem­ber war ein über fünf Mil­lio­nen Eu­ro teu­res Klo­sett aus Gold, eben­falls von Cat­telan, aus dem bri­ti­schen Blen­heim-Pa­last bei Ox­ford ge­stoh­len wor­den. Auch das un­ter­stüt­ze sei­ne künst­le­ri­sche Er­zähl­wei­se, sag­te Cat­telan.

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