Schnabl: Kei­ne In­tri­ge ge­gen Ren­di

Die Presse - - STUNDEN -

Ge­rüch­te, wo­nach er das Spar­pa­ket in der SPÖ-Zen­tra­le zum An­lass ge­nom­men ha­be, um Par­tei­vor­sit­zen­de Pa­me­la Ren­diWa­gner zu stür­zen, sei­en „Blöd­sinn“, sagt der nie­der­ös­ter­rei­chi­sche Lan­des­par­tei­chef, Franz Schnabl, im „Pres­se“-In­ter­view. Al­ler­dings ha­be ihn der Um­gang mit den ge­kün­dig­ten Mit­ar­bei­tern „irr­sin­nig“auf­ge­regt. Das ha­be er in der Sit­zung des Par­tei­vor­stands am Mon­tag auch zum Aus­druck ge­bracht. Ei­ne so­zi­al­de­mo­kra­ti­sche Par­tei soll­te em­pa­thisch mit ih­ren Mit­ar­bei­tern um­ge­hen.

Schnabl pflich­tet je­nen bei, die mei­nen, „dass ei­ne Per­so­nal­de­bat­te nicht das al­lein Se­lig­ma­chen­de für ei­ne Er­neue­rung, Ver­jün­gung, Ver­bes­se­rung der SPÖ ist“. Die Par­tei müs­se sich fra­gen, wie sie wie­der er­folg­rei­che Politik ma­chen kön­ne. Erst da­nach soll­te nach den Per­so­nen ge­sucht wer­den, die die­se In­hal­te mit Le­ben er­fül­len.

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