Dämp­fer bei Trans­ak­tio­nen

Zins­haus­markt ver­zeich­net 2019 ei­nen leich­ten Rück­gang.

Die Presse - - IMMOBILIEN -

CBRE rech­net für das kom­men­de Jahr mit ei­nem Re­kord bei den Fer­tig­stel­lun­gen von Woh­nungs­neu­bau­ten in Wi­en. Be­reits heu­er be­trug das Neu­bau­vo­lu­men rund 12.000 Wohn­ein­hei­ten. Neu ist, dass die bis­her do­mi­nie­ren­den Ei­gen­tums­woh­nun­gen nicht mehr an der Spit­ze der Fer­tig­stel­lungs­leis­tung ste­hen, son­dern von frei fi­nan­zier­ten und ge­för­der­ten Miet­woh­nun­gen ab­ge­löst wer­den. Bei CBRE führt man die­sen Trend auf die ver­stärk­te Ak­ti­vi­tät von in­sti­tu­tio­nel­len In­ves­to­ren zu­rück. In den ers­ten drei Quar­ta­len 2019 be­tru­gen die In­ves­ti­tio­nen in den groß­vo­lu­mi­gen Wohn­bau be­reits 800 Mio. Eu­ro, bis zum Jah­res­en­de wird mit ei­ner Über­schrei­tung der Mil­li­ar­den­gren­ze ge­rech­net. Rück­läu­fi­ge Bau­ge­neh­mi­gun­gen deu­ten dar­auf hin, dass die Bau­tä­tig­keit 2021 wie­der ab­flau­en wird.

Der ös­ter­rei­chi­sche Zins­haus­markt wird laut Be­rech­nun­gen der Hu­dej-Zins­häu­ser-Grup­pe heu­er ei­nen leich­ten Dämp­fer ver­zeich­nen. Für 2019 wird ein Rück­gang bei den Trans­ak­tio­nen auf rund 980 in ganz Ös­ter­reich bzw. 520 in Wi­en er­war­tet (2018: 1048/560). Das Vo­lu­men soll­te sich laut Hu­dej mit 2,8 Mrd. Eu­ro in ganz Ös­ter­reich bzw. 2,1 Mrd. Eu­ro in Wi­en auf ei­nem ähn­li­chen Ni­veau wie im Vor­jahr ein­pen­deln. „Der Markt re­agiert auf das ho­he Preis­ni­veau, in­dem die Nach­fra­ge leicht zu­rück­geht. Den­noch wer­den die Prei­se wei­ter stei­gen“, meint Ge­schäfts­füh­rer Ger­hard Hu­dej. Ur­sa­che die­ser un­ty­pi­schen Markt­ent­wick­lung sei der ge­rin­ge Ver­kaufs­druck vie­ler Ei­gen­tü­mer. Für Hu­dej blei­ben Zins­häu­ser wei­ter­hin ei­ne der wich­tigs­ten An­la­ge­for­men zur Si­che­rung von Ver­mö­gen.

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