Idyl­li­sche Ta­ge am Ufer des Me­kong

La­os. In der al­ten, spi­ri­tu­el­len Haupt­stadt Luang Pra­bang kann man die Hek­tik des All­tags ver­ges­sen.

Die Presse - - REISEN -

Nur ein­ein­halb Flug­stun­den von Siem Reap ent­fernt liegt die Stadt Luang Pra­bang. Vie­le Rei­sen­de, die die un­zäh­li­gen be­rühm­ten Tem­pel von Ang­kor be­su­chen, kom­bi­nie­ren da­mit ei­nen Ab­ste­cher nach La­os auf ih­rer Rei­se. Denn mit Luang Pra­bang war­tet ein Ju­wel in­mit­ten tro­pi­scher Ber­ge am Ufer des Me­kong. Der al­te Kern der frü­he­ren Kö­nigs­stadt be­steht aus ei­ner reiz­vol­len Mi­schung aus Tem­peln, neo­klas­si­zis­ti­schen Vil­len und ge­müt­li­chen klei­nen Re­stau­rants und Ca­fes.´ Die Gast­freund­schaft und Freund­lich­keit der Lao­ten sind of­fen­sicht­lich, und die Uh­ren schei­nen hier wirk­lich lang­sa­mer zu ge­hen.

In­mit­ten der Stadt ist das Ava­ni+ Luang Pra­bang ein schön ge­stal­te­ter Aus­gangs­punkt zur Er­kun­dung der Stadt, für Ein­kaufs­tou­ren auf dem Nacht­markt oder für Aus­flü­ge ins Um­land. In der Früh wer­den die Gäs­te des Well­ness­re­sorts Zeu­gen ei­nes be­son­de­ren Ri­tu­als: Im Mor­gen­grau­en wer­den den vor­bei­zie­hen­den Mön­chen Al­mo­sen in Form von Reis oder Geld ge­spen­det.

Früh auf­zu­ste­hen lohnt sich ge­nau­so für den Auf­stieg auf den ge­gen­über­lie­gen­den Mount Phou­si, um ei­nen 360-Grad-Blick über Luang Pra­bang und den Me­kong bei Son­nen­auf­gang zu ge­nie­ßen.

Ei­ne wei­te­re Emp­feh­lung ist der Aus­flug zu den atem­be­rau­ben­den Kuang-Si-Was­ser­fäl­len. Der An­stieg über ein Bä­ren­ret­tungs­zen­trum, vor­bei an tür­kis­blau­en Was­ser­be­cken und un­zäh­li­gen Kas­ka­den bis steil hin­auf zu ei­nem Ba­de­platz mit Was­ser­schau­kel ist ein­fach ein Muss und die An­stren­gun­gen de­fi­ni­tiv wert.

Den Son­nen­un­ter­gang kann man ent­spannt auf ei­nem Boot am Me­kong ver­brin­gen, der hier noch nicht so breit ist. Auf ge­müt­li­chen Sitz- und Lie­ge­plät­zen sieht man die saf­tig grü­ne Land­schaft vor­bei­glei­ten und ge­nießt da­bei lao­ti­sche Spe­zia­li­tä­ten. Und wenn man schließ­lich wie­der an­legt, scheint man am Ziel der Rei­se an­ge­kom­men: glück­lich und vol­ler Ein­drü­cke. (wild)

[ Chris­ti­na Wild ]

In den tür­kis­grü­nen Be­cken der Kuang-Si-Was­ser­fäl­le wird auch ge­ba­det.

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