Er­neut kei­ne Di­vi­den­de

Die Me­di­aMark­tSa­turn-Mut­ter Ce­co­no­my wird von ih­rem neu­en Chef auf Pro­fi­ta­bi­li­tät ge­trimmt.

Die Presse - - FINANZEN -

Die Ak­tio­nä­re der kri­seln­den Elek­tro­nik­han­dels­hol­ding Ce­co­no­my müs­sen sich ge­dul­den. Der Mut­ter­kon­zern von Me­dia Markt und Sa­turn hat er­neut die Di­vi­den­de ge­stri­chen. Der ope­ra­ti­ve Ge­winn sta­gnier­te im ver­gan­ge­nen Ge­schäfts­jahr bei 402 Mio. Eu­ro, der Um­satz lag er­neut bei 21,5 Mrd. Eu­ro.

Der neue Chef Bern­hard Dütt­mann muss das Ge­schäft ge­mein­sam mit Me­di­aMark­tSa­turn-Chef Fer­ran Re­ver­ter wie­der in die Spur be­kom­men und auch Lö­sun­gen zur Bei­le­gung des Dau­er-Zwists mit dem Min­der­heits­eig­ner der Elek­tro­nik­han­dels­ket­te fin­den, der Fa­mi­lie Kel­ler­hals. „Mir ist voll­kom­men klar, dass die­ses Er­geb­nis­ni­veau in

Zu­kunft nicht un­ser An­spruch sein kann“, räum­te Dütt­mann im Ge­schäfts­be­richt ein.

Um die Ren­ta­bi­li­tät zu he­ben, hat er ein Spar­pro­gramm auf­ge­setzt. Rund 3000 Stel­len wur­den be­reits ge­stri­chen, et­wa 2000 da­von in Deutsch­land.

Ce­co­no­my ist im Som­mer 2017 mit gro­ßen Hoff­nun­gen in die Un­ab­hän­gig­keit ge­star­tet, als der Me­tro-Kon­zern auf­ge­spal­ten wur­de. Dann folg­ten meh­re­re Ge­winn­war­nun­gen und Wech­sel an der Spit­ze. Zu­letzt wur­de der nur acht Mo­na­te am­tie­ren­de Ce­co­no­my-Chef Jörn Wer­ner vor die Tür ge­setzt.

Ce­co­no­my steht in er­bit­ter­tem Wett­be­werb mit On­li­neHänd­lern wie Amazon. (Reu­ters)

Newspapers in German

Newspapers from Austria

© PressReader. All rights reserved.