Nicht ein­mal ein Bäum­chen hät­te da Platz

Die Presse - - DEBATTE -

li­cher­wei­se auf die Ei­tel­keit ein­zel­ner Prot­ago­nis­ten zu­rück­zu­füh­ren sein. Viel­leicht hat sich der ei­ne oder an­de­re schon selbst in ei­ner Funk­ti­on in ei­nem Bü­ro mit Blick über den Hel­den­platz ge­se­hen.

„,Park­pi­ckerl auf ganz Wi­en aus­wei­ten‘“, In­ter­view mit Bir­git He­bein von Diet­mar Neu­wirth und Mar­tin Stuhl­pfar­rer, 17. 12. chen, die sich nach al­len Him­mels­rich­tun­gen bis zur Grund­stück­gren­ze aus­deh­nen. Nicht ein­mal ein Bäum­chen hät­te da Platz. Ich dach­te im­mer, dass man nur ei­nen be­stimm­ten Pro­zent­satz des Grun­des ver­bau­en darf. Of­fen­bar ist das in­zwi­schen Ge­schich­te. Je­den­falls sind al­le Gär­ten in der Um­ge­bung ver­schwun­den, nur mehr Be­ton, kaum noch Vö­gel vor­han­den.

So sieht die Rea­li­tät aus! Lei­der ist nicht nur Dö­bling da­von be­trof­fen. Wenn die­se Bau­wut zu­ge­las­sen wird, nützt das Set­zen von ein paar Bäum­chen we­nig.

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