VW: Ur­teil zu Soft­ware-Up­date

Ge­richt be­jaht Nach­tei­le durch Die­sel­ab­gas-Up­dates.

Die Presse - - ECONOMIST: WIRTSCHAFT­SRECHT -

Wi­en. Laut ei­nem Ur­teil des Han­dels­ge­richts Wi­en füh­ren Die­sel­ab­gas-Soft­ware-Up­dates sehr wohl zu Ver­schlech­te­run­gen. Das las­se sich schon al­lein an­hand hö­he­rer Ge­räu­sche­mis­sio­nen fest­stel­len, ur­teil­te das Ge­richt auf Be­trei­ben des Ver­eins für Kon­su­men­ten­in­for­ma­ti­on (VKI). Es be­zog sich da­bei laut VKI auf ein von VW selbst vor­ge­leg­tes Gut­ach­ten, dem­zu­fol­ge die Ge­räu­sche nach dem Up­date in je­dem Dreh­zahl­be­reich lau­ter sind. Da­mit wer­de „der Ir­re­füh­rung von Kon­su­men­ten rund um das Soft­ware-Up­date end­lich ein En­de ge­setzt“, auch wenn der Um­fang der Ver­schlech­te­run­gen im Re­al­be­trieb wei­ter­hin un­klar blei­be, er­klär­te der VKI.

Das Ur­teil ist nicht rechts­kräf­tig, der VW-Kon­zern will es be­kämp­fen. Er hat Nach­tei­le durch Soft­ware-Up­dates wie­der­holt be­strit­ten. (APA/red.)

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