Flucht­wel­le aus Kriegs­pro­vinz Id­lib

Die Presse - - 24 STUNDEN -

Aus der nord­west­sy­ri­schen Pro­vinz Id­lib sind seit den ver­gan­ge­nen Ta­gen 25.000 Men­schen auf der Flucht. Grund da­für ist die Ver­stär­kung der An­grif­fe ge­gen Re­bel­len durch die sy­ri­sche und rus­si­sche Luft­waf­fe. Auch zi­vi­le Ein­rich­tun­gen wie Märk­te und Spi­tä­ler sol­len ge­trof­fen wor­den sein. Ei­nem Be­richt der staat­li­chen tür­ki­schen Nach­rich­ten­agen­tur Ana­do­lu zu­fol­ge sind seit An­fang No­vem­ber mehr als 200.000 Men­schen aus der Re­gi­on hei­mat­los ge­wor­den.

Die Po­si­ti­on des sy­ri­schen Macht­ha­bers Bas­har al-As­sad ist seit der rus­si­schen In­ter­ven­ti­on 2015 ge­stärkt. Ei­ne Ein­nah­me des letz­ten von den Re­bel­len ge­hal­te­nen Ge­biets könn­te im nächs­ten Jahr be­vor­ste­hen. Russ­land hat sei­ner­seits mil­lio­nen­schwe­re In­ves­ti­tio­nen für den Ha­fen Tar­tus an­ge­kün­digt, den es zum Aus­gangs­punkt sei­nes ver­stärk­ten Ein­flus­ses im Mit­tel­meer ma­chen könn­te.

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