Er­ra­tum: Dop­pelt hält in Zei­tun­gen nie bes­ser

Die Presse - - DEBATTE -

„Der Zwölf-St­un­den-Tag und El­tern­schaft sind kaum ver­ein­bar‘, 20. 12.; „Die fa­ta­len Fol­gen des 12-St­un­den-Tages“, 23. 12.

Ei­ni­gen auf­merk­sa­men Le­sern ist es auf­ge­fal­len: Gleich zwei Mal, in der Aus­ga­be vom ver­gan­ge­nen Frei­tag und der vom Mon­tag, ist der Text von Rechts­an­wäl­tin Kat­ha­ri­na Braun zum Zwölf-Stun

„Em­bryo­nen wer­den se­lek­tiert, ein­ge­fro­ren, weg­ge­wor­fen.“In die­sem Satz ist das Wort „weg­ge­wor­fen“miss­ver­ständ­lich, weil es an Unacht­sam­keit, Sorg­lo­sig­keit, Be­lie­big­keit oder Mut­wil­len den­ken lässt. Tat­säch­lich be­stimmt aber das Fort­pflan­zungs­me­di­zin­ge­setz von 2015, dass ein­ge­fro­re­ne Em­bryo­nen nach ma­xi­mal zehn Jah­ren ver­nich­tet wer­den müs­sen.

Wem das nicht ge­fällt, der hat nur zwei Mög­lich­kei­ten: ent­we­der Men­schen mit (nur tech­nisch er

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