Ers­te Licht­bli­cke für In­dus­trie

Pro­duk­ti­on. Ab­schwung wird lang­sa­mer, Aus­sich­ten bes­sern sich leicht.

Die Presse - - ECONOMIST -

In der hei­mi­schen In­dus­trie stan­den die Zei­chen im De­zem­ber wei­ter auf Ab­schwung. Die Pro­duk­ti­on wur­de noch stär­ker ge­dros­selt als zu­letzt. Im­mer­hin hat sich aber der Rück­gang im Neu­ge­schäft ver­lang­samt, be­sagt der Bank-Aus­tria-Ein­kauf­sMa­na­gerIn­dex vom Frei­tag. Mit­tel­fris­tig gibt es auch wie­der po­si­ti­ve Si­gna­le, der Er­war­tungs­in­dex sei auf 50,8 Punk­te ge­stie­gen. „Die Be­trie­be rech­nen auf Jah­res­sicht wie­der mit ei­nem Pro­duk­ti­ons­wachs­tum“, sag­te Uni­Credit Bank Aus­tria Chef­öko­nom Stefan Bruck­bau­er.

Zum Jah­res­wech­sel se­hen sich die Be­trie­be mit ei­nem sehr for­dern­den in­ter­na­tio­na­len Um­feld kon­fron­tiert, im De­zem­ber hielt der Ein­kauf­sMa­na­gerIn­dex er­neut bei 46,0 Punk­ten. „Da­mit liegt der In­di­ka­tor mitt­ler­wei­le den neun­ten Mo­nat in Fol­ge un­ter der Wachs­tums­schwel­le von 50 Punk­ten“, so Bruck­bau­er. Der Stel­len­ab­bau in der hei­mi­schen In­dus­trie hielt im De­zem­ber eben­falls an. Übers Ge­samt­jahr ge­se­hen er­gibt sich aber ein Plus von 1,5 Pro­zent auf 630.000 Be­schäf­tig­te.

In den kom­men­den Mo­na­ten er­war­ten die Öko­no­men ge­rin­ge­re Ein­bu­ßen bei Pro­duk­ti­on und Be­schäf­ti­gung. Mit ei­nem sta­bi­le­ren Ex­port­um­feld sei­en die Aus­sich­ten für die Sach­gü­ter­er­zeu­gung für 2020 wie­der et­was güns­ti­ger. Ein Pro­duk­ti­ons­plus von rund ei­nem Pro­zent sei in Reich­wei­te. (APA)

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