Ein Weih­nachts­wun­der

Die Presse - - DEBATTE -

ro­ter, blau­er oder gel­ber Wün­sche ver­spie­len, auch wenn sie von di­ver­sen Me­di­en ge­trom­melt wer­den. Ra­di­kal­maß­nah­men zu set­zen, um die nächs­te Wahl si­cher zu ver­lie­ren, kann man von kei­nem Po­li­ti­ker ver­lan­gen! Auch Kurz wird da­her zu­erst an den Wäh­ler­auf­trag den­ken müs­sen und sei­ne neu­en Ak­zen­te mit Maß und Ziel zu set­zen ha­ben. Im Üb­ri­gen: Wie die Stei­er­mark und Ober­ös­ter­reich zei­gen – Kurz hat nach wie vor drei Ko­ali­ti­ons­al­ter­na­ti­ven.

Di­rekt­ab­ga­be der be­nö­tig­ten Arz­nei­mit­tel durch den ärzt­li­chen Be­reit­schafts­dienst weit pa­ti­en­ten­freund­li­cher, von den ge­rin­gen Kos­ten nicht zu spre­chen. Nächt­li­che Aku­ter­kran­kun­gen sind mit ei­ner be­schränk­ten An­zahl von Prä­pa­ra­ten be­herrsch­bar.

„Oh­ne Stra­che kein Tür­kis-Grün“, LA von Oliver Pink, 23. 12.

Für mich grenzt es an ein klei­nes Weih­nachts­wun­der: Ein ar­ri­vier­ter Jour­na­list wie Pink folgt in sei­nem Leitartike­l nicht dem Main­stream, son­dern be­wer­tet die Re­gie­rungs­ar­beit von Tür­kis-Blau bis zum Ibi­za-Skan­dal an­er­ken­nend und als durch­aus sinn­voll. Lei­der wur­den ei­ni­ge die­ser zu­kunft­wei­sen­den, not­wen­di­gen Ge­set­ze un­ter dem Ju­bel der So­zia­lis­ten und Me­di­en vom Ver­fas­sungs­ge­richt teil­wei­se ge­can­celt. Hier zeigt Pink mit sei­nem Ruf nach Le­gis­ten ei­ne ver­säum­te Not­wen­dig­keit auf.

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