Streiks zu Sil­ves­ter

Luft­ver­kehr. Ger­m­anwings-Ma­nage­ment lenk­te ein, doch Ge­werk­schaft bleibt beim Streik­auf­ruf.

Die Presse - - ECONOMIST -

Ger­m­anwings­Pas­sa­gie­re müs­sen sich auf ei­nen drei­tä­gi­gen Streik bei der Air­line ab Mon­tag ein­stel­len. Zwar hat­te das Ma­nage­ment der Luft­han­saToch­ter am Wo­che­n­en­de Ent­ge­gen­kom­men im Ta­rif­kon­flikt si­gna­li­siert. Das sei aber kein Grund, den Auf­ruf zur Ar­beits­nie­der­le­gung zu­rück­zu­neh­men, teil­te die Flug­be­glei­ter-Ge­werk­schaft UFO mit.

Am Mon­tag und Di­ens­tag fal­len we­gen des Streiks vor­aus­sicht­lich je­weils 54 über­wie­gend in­ner­deut­sche Ver­bin­dun­gen aus. Aber auch Flü­ge nach Wi­en so­wie Zü­rich sind be­trof­fen. Für den 1. Jän­ner gibt es noch kei­ne An­ga­ben.

Für Mon­tag hat die Luft­han­sa-Toch­ter Eu­ro­wings (ih­re Flü­ge wer­den von Ger­m­anwings durch­ge­führt) je ei­nen Hin- so­wie ei­nen Rück­flug Wi­en−Köln bzw Wi­en−Stutt­gart ab­ge­sagt. Am Di­ens­tag fal­len eben­falls vier Flü­ge von und nach Wi­en aus, ei­ne Ro­ta­ti­on aus Stutt­gart und ei­ne aus Hamburg. Der Flug­ha­fen Wi­en emp­fiehlt Pas­sa­gie­ren, sich bei der Flug­li­nie über den Flugs­ta­tus zu er­kun­di­gen.

Eu­ro­wings ist mit 30 von ins­ge­samt 140 Flug­zeu­gen be­trof­fen, im In­ter­net wer­den ins­ge­samt 176 ab­ge­sag­te Flü­ge auf­ge­lis­tet. In dem Kon­flikt geht es um Re­ge­lun­gen zur Teil­zeit. Bei vier Luft­han­sa-Töch­tern gab es des­we­gen schon ei­nen Streik, auch bei der Luft­han­sa selbst: Im No­vem­ber fie­len rund 1500 Flü­ge aus. (ag.)

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