Ei­ne Ar­beits­re­gie­rung

Die Presse - - DEBATTE -

„Se­bas­ti­an Kurz ist kein Po­li­ti­ker, der in gro­ßen his­to­ri­schen Li­ni­en denkt. Er ver­fügt aber über ein be­son­de­res Ge­spür für Ent­wick­lun­gen. (. . .) Die Flücht­lings­fra­ge mag Kurz mehr in­ter­es­sie­ren als das Öko-The­ma, das ei­ni­gen sei­ner Freun­de in der Wirt­schaft ge­hö­rig ge­gen den Strich geht. Auch sind die in­halt­lich ge­trie­be­nen Grü­nen ein an­spruchs­vol­le­rer Ko­ali­ti­ons­part­ner als die Ibi­zaBlö­del. Der Ver­lust an Kom­fort ist der Preis, den Kurz für die Macht zah­len muss. Aber das ist es im Sinn ei­ner bes­se­ren Zu­kunft wert. (. . .) Tür­kis-Grün wird ei­ne von Sach­de­bat­ten ge­präg­te Ar­beits­re­gie­rung. Aber mit Tür­kis-Blau hät­ten wir uns oh­ne­hin lang ge­nug un­ter un­se­rem Ni­veau amü­siert.“

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