Deut­scher Aus­stoß von CO2 sinkt stark

Die Presse - - DEBATTE -

We­ni­ger Koh­le­strom, da­für mehr Wind­kraft: Die Ener­gie­wen­de hat den Treib­haus­gas­aus­stoß Deutsch­lands im ver­gan­ge­nen Jahr auf ein Re­kord­tief ge­drückt. Im Ver­gleich zu 1990 sei­en die CO2E­mis­sio­nen um et­wa 35 Pro­zent ge­sun­ken, heißt es in der Jah­res­aus­wer­tung der Denk­fa­brik Ago­ra Ener­gie­wen­de. Da­mit sei das 40-Pro­zent-Ziel für das nun lau­fen­de Jahr über­ra­schend doch wie­der „in greif­ba­rer Nä­he“.

Der Rück­gang von mehr als 50 Mil­lio­nen Ton­nen Koh­len­di­oxid im Ver­gleich zu 2018 ge­he al­ler­dings nur auf die Strom­pro­duk­ti­on zu­rück. Die Er­neu­er­ba­ren hät­ten ei­nen Re­kor­d­an­teil von 42,6 Pro­zent des Brut­to­strom­ver­brauchs ge­deckt. Der ge­stie­ge­ne CO2-Preis ha­be die kli­ma­schäd­li­che Strom­ge­win­nung aus St­ein­und Braun­koh­le we­ni­ger ren­ta­bel ge­macht, sie sei des­we­gen stark zu­rück­ge­gan­gen.

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