Emp­feh­le Um­stieg auf Wie­ner Fia­ker

Die Presse - - DEBATTE -

lei­der auch Ne­os schei­nen sich mitt­ler­wei­le zu­min­dest auf den ers­ten Blick dar­auf zu re­du­zie­ren, Po­li­tik sich nur zwi­schen die­sen Po­len ab­spie­len zu las­sen. Die FPÖ aus Wut, die SPÖ aus Selbst­mit­leid, die Ne­os aus Ent­täu­schung, nicht mit­ein­ge­bun­den zu sein? So stel­le zu­min­dest ich mir ver­ant­wor­tungs­vol­le Po­li­tik nicht vor! Das „üb­li­che Ge­su­de­re“ist zu we­nig für Op­po­si­ti­ons­ar­beit und schon gar kein taug­li­ches Mit­tel auf dem Weg zu neu­er Ver­ant­wor­tung!

Schwarz-Blau der Fall war. So viel zum Spa­ren, von dem der neue Bun­des­kanz­ler im­mer spricht.

Das neue grü­ne Re­gie­rungs­mit­glied Wer­ner Kog­ler hat ein ge­stör­tes Ver­hält­nis zu hö­he­ren Per­so­nen­kraft­wa­gen und nennt die­se „stin­ken­de“SUVs. Er mö­ge sich gleich ein­mal bei der mi­nis­te­ri­el­len Fahr­zeug­flot­te um­se­hen und wird viel­leicht dort auch star­ke, ge­prüf­te ein­hei­mi­sche Mo­to­ren vor­fin­den.

Wenn dem neu ge­ba­cke­nen, grün­träu­men­den Vi­ze­kanz­ler die­se nicht zu Ge­sicht ste­hen, könn­te er ja auf Wie­ner Fia­ker oder die frei wer­den­den Po­li­zei­pfer­de – ne­ben Fahr­rä­dern – um­stei­gen.

Mit ei­ner Re­gie­rungs­be­tei­li­gung der Grü­nen von un­ter zehn Pro­zent der Ge­samt­be­völ­ke­rung mö­ge sich der neue Vi­ze­kanz­ler sei­ner Nich­tall­macht be­wusst sein.

Newspapers in German

Newspapers from Austria

© PressReader. All rights reserved.