Bra­vo, das nen­ne ich vor­aus­schau­en­de Po­li­tik

Die Presse - - DEBATTE -

„Aus für Öl­hei­zun­gen...“, Le­ser­brief von Ste­phan Schickl, 8.1.

Ich kann nur sa­gen: Su­per! Und man kann das Wort Öl ein­fach durch Gas er­set­zen, denn wir wer­den bei die­sem Brenn­stoff die glei­chen Pro­ble­me ha­ben. Sie­he da­zu auch Josef Urschitz’ Ko­lum­ne vom 8.1. („Gas­för­mi­ges Zwen­ten­dorf...“): Wie im­mer ex­zel­lent! Ich ha­be ei­ne Vi­si­on, z. B. für Wi­en: Man stel­le sich die vie­len Wohn­häu­ser vor, und un­ter je­dem zwei­ten Fens­ter hän­gen die Wär­me­pum­pen! Schaut fan­tas­tisch aus! Denn in den vie­len Woh­nun­gen wer­den dann Durch­lauf­er­hit­zer und Gasther­men nicht mehr ver­wen­det wer­den kön­nen. Bra­vo, das nen­ne ich vor­aus­schau­en­de Po­li­tik, zu­mal die Wär­me­pum­pen dann mit Strom be­trie­ben wer­den, den wir z. B. aus dem Os­ten (Koh­le­kraft­wer­ke) und Wes­ten (AKW) im­por­tie­ren. Su­per! Ös­ter­reich hat kein CO2-Pro­blem!!

Ich bin nicht ge­gen al­ter­na­ti­ve Ener­gie, be­trei­be seit 26 Jah­ren ei­ne So­lar­an­la­ge für das Warm­was­ser und ha­be die An­la­ge 2019 durch ei­ne neue er­setzt. Al­so bin ich fast schon ein „Grü­ner“. Ich war da­mals über­zeugt, und es war gut so, aber: Zwei Ta­ge kei­ne Son­ne – und ich bin froh, dass ich mit Gas hei­zen kann.

Jetzt ist al­les hys­te­risch, es gibt kei­ne Ra­tio mehr, egal ob Au­to­ver­kehr, Hei­zen, Flie­gen, Es­sen

etc. Man soll auf al­les Mög­li­che um­stei­gen oder än­dern, aber die Grund­la­gen sind nicht vor­han­den. Wal­ter Gattrin­ger, 1130 Wi­en

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