Ge­den­ken an Hein­rich Lam­masch im März

Die Presse - - DEBATTE -

„Der letz­te k. k. Mi­nis­ter­prä­si­dent“, von Gün­ther Hal­ler, 4.1.

Dan­ke für die­se Wür­di­gung des letz­ten k. k. Mi­nis­ter­prä­si­den­ten, die prä­gnant ei­nen Ein­druck da­von ver­mit­telt, wie groß der Ein­satz von Hein­rich Lam­masch ge­gen die Kriegs­po­li­tik und den Na­tio­na­lis­mus war.

Ei­ne Kri­tik am Ar­ti­kel sei mir er­laubt: Der Er­wäh­nung mei­nes Na­mens wä­re je­ne der Qu­el­le vor­zu­zie­hen ge­we­sen. Dann könn­ten die Le­ser den Hin­ter­grund (Karl Kraus) der zi­tier­ten For­mu­lie­rung se­hen. Die Mit­tei­lun­gen aus dem Bren­ner-Ar­chiv der Uni Inns­bruck (Nr. 38-39/2019-2020, Sei­te 123) sind nicht nur ge­druckt er­hält­lich, son­dern auch on­li­ne zu­gäng­lich.

Lam­masch wur­de nicht in Bad Ischl, son­dern in Ai­gen bei Salz­burg be­gra­ben; erst 1957 wur­den sei­ne sterb­li­chen Über­res­te nach Bad Ischl über­führt, wo sei­ne Frau und Toch­ter leb­ten. Dort, am his­to­ri­schen Fried­hof von Bad Ischl, wird ge­mein­sam mit Bi­schof Ai­chern am 15.3. um 14 Uhr ein Ge­den­ken an Hein­rich Lam­masch und ein an­schlie­ßen­der Got­tes­dienst in der Kir­che ab­ge­hal­ten wer­den. Dr. Die­ter Kö­berl, 1130 Wi­en

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