Tem­pel­be­schmut­zer aus Pe­ru aus­ge­wie­sen

Die Presse - - WELTJOURNA­L -

Je­ne fünf Tou­ris­ten aus Chi­le, Frank­reich, Bra­si­li­en und Ar­gen­ti­ni­en, die vor Ta­gen in ei­ner der zen­tra­len Bau­ten der Inka-Rui­nen­stadt Ma­chu Pic­chu in den An­den ih­re Not­durft ver­rich­tet und Be­schä­di­gun­gen an Mau­ern an­ge­rich­tet hat­ten, wer­den aus Pe­ru aus­ge­wie­sen. Der Haupt­tä­ter, ein 28-jäh­ri­ger Ar­gen­ti­ni­er, blei­be in Haft, teil­te die Po­li­zei am Di­ens­tag (Orts­zeit) mit. Ihm wird die Be­schä­di­gung kul­tu­rel­len Er­bes vor­ge­wor­fen. Ma­chu Pic­chu ge­hört zu den Haupt­at­trak­tio­nen Süd­ame­ri­kas und ist Welt­kul­tur­er­be. Bis zu 6000 Tou­ris­ten pro Tag be­su­chen den Ort, da­bei wird der Zu­strom ei­gent­lich re­gle­men­tiert. Archäo­lo­gen for­dern seit Lan­gem, die­se Zahl stark zu sen­ken, um die Rui­nen­stadt bes­ser zu er­hal­ten.

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