Die Ver­lob­te im ei­ge­nen Bü­ro

Pos­ten. Ju­lia Jurt­schak, die künf­ti­ge Frau von Bur­gen­lands SPÖ-Par­tei­chef, Hans Pe­ter Do­sko­zil, wird Re­fe­ren­tin in sei­nem Bü­ro.

Die Presse - - VORDERSEIT­E -

Hans Pe­ter Do­sko­zil dürf­te Pa­me­la Ren­di-Wa­gner dank­bar sein. Durch die An­kün­di­gung der SPÖ-Che­fin, die Ver­trau­ens­fra­ge an die Mit­glie­der zu stel­len, ist am Frei­tag ei­ne an­de­re, für den bur­gen­län­di­schen Par­tei­chef we­nig vor­teil­haf­te Nach­richt in den Hin­ter­grund ge­rückt. Es geht um ei­ne auf­se­hen­er­re­gen­de Pos­ten­be­set­zung. Ju­lia Jurt­schak, die Ver­lob­te Do­sko­zils, wird näm­lich künf­tig als Re­fe­ren­tin in des­sen Bü­ro tä­tig sein.

Die 36-jäh­ri­ge Event­ma­na­ge­rin soll in je­dem Be­zirk ei­nen So­zi­al­markt auf­bau­en und Events wie die Bur­gen­län­der des Jah­res be­treu­en. Ei­nen ent­spre­chen­den Be­richt des „Ku­ri­er“be­stä­tig­te der Pres­se­spre­cher Do­sko­zils auf An­fra­ge der Aus­tria Pres­se Agen­tur. Der Auf­bau von So­zi­al­märk­ten sei ei­nes der zen­tra­len Pro­jek­te der neu­en Lan­des­re­gie­rung.

An Do­sko­zils Amts­zeit ge­bun­den

Et­wai­ge Kri­tik an der Per­so­nal­ent­schei­dung will man im Bü­ro des Lan­des­haupt­manns nicht gel­ten las­sen. Die Qua­li­fi­ka­ti­on der aus Deutsch­land stam­men­den Event­ma­na­ge­rin sei un­be­strit­ten. Zu­dem sei­en al­le Di­enst­ver­trä­ge an Do­sko­zils Amts­zeit ge­bun­den. Das sei in Re­gie­rungs­bü­ros üb­lich.

Die fa­mi­li­en­in­ter­ne Pos­ten­be­set­zung er­in­nert an Kärn­tens Lan­des­haupt­mann, Pe­ter Kai­ser (SPÖ). Er woll­te sei­nen Sohn Lu­ca bei der EU-Wahl 2019 auf ei­nem wähl­ba­ren ro­ten Lis­ten­platz se­hen.

Newspapers in German

Newspapers from Austria

© PressReader. All rights reserved.