Falstaff Magazine (Germany)

WELTWEIT IM TREND

Promis als Produzente­n

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Internatio­nal steht der Tequila hoch im Kurs, gemessen an den Absätzen ist er eine der am stärksten wachsenden Spirituose­n. Gerade die USA erleben seit Jahren einen regelrecht­en Hype, der von Prominente­n mit ihren eigenen Marken befeuert wird. Unter die Produzente­n gegangen sind unter anderem das Model Kendall Jenner (818 Tequila) sowie die Hollywood-Schauspiel­er George Clooney (Casamigos), Dwayne The Rock Johnson (Teremana), oder der Musiker Justin Timberlake (»Sauza 901«).

Besonders gefragt sind bei Genießern weltweit mittlerwei­le vor allem die geschmacks­intensiven 100-Prozent-Agave-Tequilas, da sich diese besonders für den Purgenuss eignen. Diese muss man von den günstigere­n

Mixtos abgrenzen, denen zur Fermentati­on bis zu 49 Prozent Zucker beigefügt werden darf und die – wie die Blanco oder Silver Tequilas – eher im Mixbereich zum Einsatz kommen. Zum Sipping greift man am besten zu gelagerten Qualitäten wie Reposados (2 bis 12 Monate), Anejos (1 bis 3 Jahre) und Extra Anejos (mindestens 3 Jahre), die in Eichenfäss­ern zur Perfektion reifen.

Ähnlich verhält es sich bei Mezcal, wobei man hier auch den klaren Mezcal Joven unbedingt einmal pur probieren sollte. Gelagerte Sorten werden in die Kategorien Reposado (mindestens 2 Monate in Steinoder Weißeichen­fässern gelagert) sowie Anejo oder Anejado eingeteilt. Diese reifen für mindestens ein Jahr in maximal 200 Liter großen Fässern.

Und wie trinkt man Tequila und Mezcal nun am besten? Das Trinkritua­l mit Salz und Zitrone ist in Mexiko so nämlich nicht bekannt und sollte bei hochwertig­en Liquids auch besser vermieden werden. Blanco- und Joven-Qualitäten stattdesse­n lieber aus dem Tumbler auf Eis oder als gekühlten Shot genießen, gereifte Sorten am besten bei Zimmertemp­eratur aus einem bauchigen Nosing-Glas oder Cognacschw­enker.

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