Falstaff Travel

5 FRAGEN AN … ELISABETH GÜRTLER

- Von KATHARINA FLORIAN

25 Jahre lang leitete Elisabeth Gürtler die „Sacher“-hotels in Wien und Salzburg. Nun bekommt die internatio­nal renommiert­e Hotelgrupp­e Zuwachs in Seefeld in Tirol: Wenn das „Astoria“zum „Sacher“wird, trägt es ebenfalls unverkennb­ar Gürtlers Handschrif­t.

Seit Kurzem ist das ehemalige „Astoria“ein „echtes ‚Sacher‘“. Was verbinden die Gäste mit der Marke Sacher?

Sacher ist die Kombinatio­n von Tradition und Zeitgeist, von Internatio­nalität und regionaler Verbundenh­eit, von höchster Qualität und individuel­lem Service. Das alles finden sie jetzt auch in Tirol. Und die Gäste verbinden mit dem Namen Sacher natürlich die Original Sachertort­e mit Schlag, die es auch in Seefeld bereits zum Frühstück gibt.

Der Name Sacher ist ein Qualitätss­iegel. Dennoch steht jedes Haus für sich. Wo sehen Sie Parallelen, wo Unterschie­de?

Das Gemeinsame ist der Anspruch an höchste Qualität und Exzellenz in allen Bereichen. Die Bedürfniss­e des Geschäftsr­eisenden in Wien oder des Festspielg­asts in Salzburg sind allerdings andere als die des erholungss­uchenden Gasts in Seefeld. Um diese zu erfüllen, braucht es vor allem gute Gastgeber, die sich Zeit nehmen, zuhören und das Richtige empfehlen.

Wenn Sie das „Sacher Alpin Resort“in einem Satz beschreibe­n müssten, welcher wäre das?

Der ideale Wohlfühlor­t für alle, die an einem leicht erreichbar­en Ort in luxuriösal­pinem Ambiente eine individuel­le Auszeit genießen und sich verwöhnen lassen wollen!

Welchen Gast würden Sie denn am liebsten bei Ihnen im Resort begrüßen?

Wir begrüßen jeden Gast gerne bei uns. Die meisten sind Erholungss­uchende, die sich darauf einlassen, ihre Ichzeit mit allen Sinnen zu genießen. Ganz wesentlich – ich nenne es das soziale Wohlgefühl – sind dabei eine individuel­le Betreuung und Gespräche. Ich unterhalte mich gern mit den Gästen und bringe Menschen zusammen, von denen ich glaube, dass die Harmonie stimmt. Bei Hundebesit­zern ist das meist von selbst der Fall.

Urlaub heute und vor 20 Jahren – was hat sich verändert?

Es hat ein Paradigmen­wechsel stattgefun­den. Die Gäste befinden sich zum Teil auf einem Retrokurs. Wandern ist wieder in, Erlebnisse in der Natur und Regionalit­ät sind en vogue, kurz: Die „Sommerfris­che“feiert ein Revival, dazu kommt jetzt auch die „Winterfris­che“. Insgesamt ist ein nachhaltig­es Wirtschaft­en vonseiten der Gastgeber wichtiger denn je. Das sehe ich als Wende zum Guten.

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Mit dem ehemaligen „Astoria“verbindet Elisabeth Gürtler eine lange Familientr­adition. Selbst in Seefeld aufgewachs­en holt sie nun Namen und Philosophi­e der „Sacher“Hotels erstmals ins westliche Österreich.
Grande Dame der österreich­ischen High-class-hotellerie Mit dem ehemaligen „Astoria“verbindet Elisabeth Gürtler eine lange Familientr­adition. Selbst in Seefeld aufgewachs­en holt sie nun Namen und Philosophi­e der „Sacher“Hotels erstmals ins westliche Österreich.

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