Pro­fi: „Wild­pin­keln kann man Hun­den ab­trai­nie­ren, aber …“

Heute - Wien Ausgabe - - Österreich Heute - Von Am­ra Du­ric

In Wi­en pin­kel­te ein An­rai­ner ei­nem Hun­de­be­sit­zer mit ei­ner An­zei­ge ans Bein, weil des­sen Vier­bei­ner auf die Stra­ße uri­nier­te. In „Heu­te“er­klärt ein Ex­per­te, ob man Hun­den „Ma­nie­ren“bei­brin­gen kann.

La­ckerl an je­der Ecke trotz na­her Hun­de­zo­ne: So prä­sen­tier­te sich ei­ne Stra­ße in Wi­en-Mar­ga­re­ten beim „Heu­te“-Lo­kal­au­gen­schein. Doch kann man Vier­bei­nern das Pin­keln an Haus­mau­er

und Geh­steig ab­ge­wöh­nen? „Rein theo­re­tisch wä­re es mög­lich, den Hun­den bei­zu­brin­gen, ih­re Not­durft nur im Grü­nen zu ver­rich­ten“, er­klärt Hun­de­trai­ner Ge­org Sticha „Heu­te“.

Durch viel Lob und Le­cker­lis kön­nen Vier­bei­ner laut dem Pro­fi so er­zo­gen wer­den, dass sie nur in Hun­de­zo­nen Was­ser las­sen. „Das gilt je­doch nicht für das Mar­kie­ren“, warnt Sticha. Denn: „Rü­den und auch Hün­din­nen wol­len ihr Re­vier mar­kie­ren, das ge­hört zu ih­ren ani­ma­li­schen In­stink­ten. Der Ver­such, den Tie­ren das ab­zu­ge­wöh­nen, wä­re ab­so­lut nicht art­ge­recht.“

Ge­recht be­han­delt hin­ge­gen fühlt sich der an­ge­zeig­te Hun­de­hal­ter. Denn: „Da kein wei­te­res De­likt vor­liegt, wur­de das Ver­fah­ren ein­ge­stellt. Das Uri­nie­ren der Hun­de wird nicht ge­straft“, so ei­ne Spre­che­rin der MA 58

Hun­de­trai­ner Sticha: „Hun­den das Mar­kie­ren ab­zu­ge­wöh­nen, wä­re nicht art­ge­recht.“

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