Heu­te er­hält deut­sche CDU neue Mut­ti oder neu­en Pa­pi

Heute - Wien Ausgabe - - Welt -

Es ist der An­fang vom En­de ei­ner Ära: Heu­te Mit­tag be­stimmt die deut­sche CDU, wer An­ge­la „Mut­ti“Mer­kel als Par­tei­vor­sit­zen­de nach­folgt. 1.001 De­le­gier­te kön­nen am Par­tei­tag der Christ­de­mo­kra­ten in Ham­burg da­zu die Stim­me ab­ge­ben.

Drei Kan­di­da­ten lie­gen im Ren­nen um Mer­kels Er­be vor­ne: CDU-Ge­ne­ral­se­kre­tä­rin An­ne­gret Kramp-Kar­ren­bau­er, Wirt­schafts­an­walt Fried­rich Merz und Ge­sund­heits­mi­nis­ter Jens Spahn kämpf­ten in den letz­ten Wo­chen bei acht Re­gio­nal­kon­fe­ren­zen um die Gunst der CDU-Mit­glie­der. Al­le Um­fra­gen zei­gen jetzt, dass Kramp­Kar­ren­bau­er und Merz die bes­ten Chan­cen ha­ben. Spahn ist in den Be­fra­gun­gen ab­ge­schla­gen. Es sind aber auch „Las­tMi­nu­te“-Kan­di­da­ten mög­lich

An­ne­gret Kramp-Kar­ren­bau­er (AKK) (56) hat den Se­gen von An­ge­la Mer­kel. Die drei­fa­che Mut­ter steht für ein „Wei­ter so“mit klei­nen Re­for­men. Fried­rich Merz (63) ist Mil­lio­när, drei­fa­cher Va­ter und Opa. Er steht für ei­nen stram­men wirt­schafts­ori­en­tier­ten Rechts­kurs. Jens Spahn (38) ist der jun­ge Wil­de der CDU. Der ver­hei­ra­te­te Ho­mo­se­xu­el­le gilt als kon­ser­va­tiv und wet­tert ge­gen Mi­gran­ten.

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