„Ich hal­te Ih­nen al­le Dau­men, die ich hab. Lei­der sind es nur zwei.“

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Van der Bel­len schrieb Un­ter­neh­me­rin

Bun­des­prä­si­dent Alexander Van der Bel­len be­weist in Kri­sen­zei­ten nicht nur Herz, son­dern auch Hu­mor! Un­ter­neh­me­rin Ya­el Lou­ta­ti (33) hat­te an den 76-Jäh­ri­gen ein E-mail ge­schrie­ben. Und – die Über­ra­schung – er ant­wor­te­te ihr, eben­falls per Mail.

Die Sto­ry: Lou­ta­ti hat 2015 in Wi­en-land­stra­ße das kos­he­re „Shab­bes­kit­chen“ge­grün­det, schuf­te­te Tag und Nacht, da­mit der La­den läuft. Die Co­ro­nak­ri­se traf die Mut­ter von drei Kin­dern mit vol­ler Wucht.

Auf fi­nan­zi­el­le Un­ter­stüt­zung der Wirt­schafts­kam­mer und För­de­rung darf sie nicht hof­fen. Sie läuft Ge­fahr, ihr Un­ter­neh­men aus Li­qui­di­täts­grün­den zu­sper­ren zu müs­sen. In der Not wand­te sich Lou­ta­ti an Van der Bel­len. Der ant­wor­te­te prompt: „Lie­be Ya­el Lou­ta­ti, die Schil­de­rung der La­ge ist be­drü­ckend. Bei der Fra­ge ,Was tun?‘ bin ich, fürch­te ich, ei­ni­ger­ma­ßen über­fragt.“Dann gab er ihr Tipps, wo sie Hil­fe ho­len kann. Und schloss mit: „Ich hof­fe sehr, dass Sie Aus­we­ge aus Ih­rer ver­track­ten Si­tua­ti­on fin­den. Ich hal­te Ih­nen al­le Dau­men, die ich hab. Lei­der sind es nur zwei.“

Wer Ya­el hel­fen will, der kann un­ter shab­bes­kit­chen.at jetzt auch Es­sen be­stel­len, sie lie­fert ins Haus

Ya­el Lou­ta­ti mit Van der Bel­len (Ar­chiv­auf­nah­me) Lou­ta­ti in ih­rem ge­fähr­de­ten Re­stau­rant

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