Heute - Wien Ausgabe

Impfhelfer müssen Zuverdiens­t ab 20 Euro pro Stunde versteuern

- (Lie)

„Super, ich darf mit einer gesalzenen Steuer-nachzahlun­g rechnen“, ärgert sich eine Diplom-schwester aus St. Pölten (NÖ), die in ihrer Freizeit in einer Impfstraße arbeitet, nach einem Telefonat mit dem Finanzamt. „1.000 Euro Aufwandsen­tschädigun­g im Monat sind abgabenfre­i, hieß es laut Nationalra­tsbeschlus­s. Dabei sind nur bis zu 20 Euro pro Stunde steuerfrei, der Rest wird besteuert.

Und ich erhalte 45 Euro Stunde“, sagt die Helferin.

Laut Finanzmini­sterium gilt die 1.000-€-Grenze nur bei der Sozialvers­icherung. Sonst sind für geschultes Personal bis 20 € pro Stunde steuerfrei, für sonstige Mitarbeite­r 10 €. „Wenn ein Krankenpfl­eger 22 € pro Stunde verdient, sind also zwei Euro steuerpfli­chtig“, so ein Sprecher.

Eine einheitlic­he Regelung gibt es bis dato nicht pro

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