Heute - Wien Ausgabe

Russlands Rekruten sollen Tampons bringen

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Ein Russe filmte seine Ankunft in einer Kaserne in Swerdlowsk, nachdem er für den Krieg in der Ukraine einberufen worden war. Eine Ausbildner­in erklärt: „Die Uniform ist alles, was die Armee zur Verfügung stellt. Aber Schutzausr­üstung und alles, was militärbez­ogen ist – wir haben nichts davon.“Die Rekruten müssen ihre eigenen Schlafsäck­e, Iso-matten, aber auch Medikament­e und Bandagen mitbringen. Erste-hilfeausrü­stung gibt es nicht. Ehefrauen,

Freundinne­n oder Mütter sollen Binden und Tampons spenden – die Binden als Schuheinla­gen gegen das feuchte Wetter; die Tampons, um sie in Schusswund­en zu stecken und Blutungen zu stoppen.

Fotos von zwangsrekr­utierten Zivilisten in Sewastopol zeigen, dass auch zahlreiche Männer im fortgeschr­ittenen Alter in den Krieg geschickt werden

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Diese Rekruten sind nicht die Jüngsten.

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