Ste­fan Wa­cker leg­te tol­le di­gi­ta­le Kar­rie­re hin. In Co­ro­na-Zei­ten star­te­te er ein so­zia­les Pro­jekt.

Ste­fan Wa­cker leg­te tol­le di­gi­ta­le Kar­rie­re hin. In Co­ro­na-Zei­ten star­te­te er ein so­zia­les Pro­jekt.

Kleine Zeitung Kaernten - - Thema Des Tages - KK/PRI­VAT

In­ner­halb von zwei Ta­gen stampf­te Ste­fan Wa­cker mit zwei Part­nern ei­ne Home­page in­klu­si­ve On­li­ne­shop aus dem Bo­den. Das Co­ro­na­vi­rus ver­an­lass­te ihn zu die­sem Schritt. Der Weg ins Ho­meof­fice und die Un­ge­wiss­heit lie­ßen den 28-Jäh­ri­gen krea­tiv wer­den.

„Es war Frei­tag, der 13. März, als mir die­se Idee kam. Das Vi­rus ver­sprüh­te ei­ne gro­ße Angst, die Sor­ge um mei­ne El­tern, die 70 bzw. 80 Jah­re sind, war groß“, er­zählt Wa­cker. Er über­leg­te, was er ge­gen das Vi­rus tun kann und was sei­ne Stär­ken sind. Näm­lich di­gi­ta­le Kom­mu­ni­ka­ti­on, ein Pro­dukt ent­wi­ckeln und da­mit et­was be­we­gen. „Es war von An­fang an klar, dass der Rein­erlös ei­ner In­sti­tu­ti­on, die ge­gen das Co­ro­na­vi­rus kämpft, zu­gu­te­kom­men wird“, sagt Wa­cker.

Ge­mein­sam mit Chris­ti­an Ren­ner und Andre­as Schir­ra gin­gen sie ans Werk, be­zo­gen das Um­feld, wie De­si­gner, mit ein und leg­ten los. Auf RLVNT­merch.com gibt es be­reits coo­le T-Shirts, Sweat­shirts, Mund­mas­ken oder Han­dy­hül­len zu er­wer­ben. Die di­ver­sen Ar­ti­kel fin­den gu­ten Ab­satz. Den Ge­winn hat das Trio be­reits dem Ro­ten Kreuz über­ge­ben. „Es sind 3000 Eu­ro ge­wor­den“, sagt der gro­ße Fuß­ball-Fan, des­sen Herz für Li­ver­pool schlägt. Wie es mit dem Shop nun wei­ter­geht, ist un­klar, da für die drei Freun­de der Brot­job im Vor­der­grund steht.

D er Gail­ta­ler aus Kersch­dorf, der nach der HAKMa­tu­ra nach Wi­en zog, ar­bei­tet seit Ok­to­ber des Vor­jah­res für die „Bu­si­ness Gla­dia­tors“des Er­folgs­un­ter­neh­mers Phil­ipp Ma­dert­ha­ner. „Es ist ei­ne neue Art von Un­ter­neh­mens

be­ra­tung. Das Haupt­pro­dukt ist das di­gi­ta­le Mar­ke­ting. Ziel ist es vor al­lem, leist­ba­res Wis­sen Klein- und Mit­tel­be­trie­ben zu­kom­men zu las­sen.“Wa­cker ist ne­ben den klas­si­schen Mar­ke­ting­be­rei­chen noch für die di­gi­ta­len Ka­nä­le zu­stän­dig.

Sein gro­ßes Ste­cken­pferd sind Kam­pa­gnen. Da hat der Kärnt­ner, der so viel Zeit wie mög­lich mit sei­nen zwei Nef­fen ver­bringt, vor al­lem auf po­lit­scher Ebe­ne ein gro­ßes Wis­sen. Ge­star­tet ist er 2013 für ExKom­mis­si­ons­prä­si­dent Je­an Clau­de Juncker. „Aus je­dem EU-Land war ei­ne Per­son im ex­trem jun­gen Team da­bei. Es war ei­ne to­tal span­nen­de Zeit.“M it ei­nem Freund aus die­ser Grup­pe grün­de­te Wa­cker 2016 in Ber­lin „Cos­mo­nauts and Kings“(jetzt 30 Mit­ar­bei­ter, er ist wei­ter be­tei­ligt). Da­vor lern­te der Gail­ta­ler noch das Hand­werk im „Cam­pai­gning Bu­reau“von Ma­dert­ha­ner in Wi­en. Kun­den wa­ren u. a. Vös­lau­er oder Se­bas­ti­an Kurz. In Ber­lin zäh­len we­nig über­ra­schend po­li­ti­sche Par­tei­en aber auch NGO-Or­ga­ni­sa­tio­nen zu den Kun­den.

Im Jahr 2018 kehr­te der Kersch­dor­fer dann nach Ös­ter­reich, nach Wi­en zu­rück.

KK/PRI­VAT

Ste­fan Wa­cker ist ein krea­ti­ver Kopf und im di­gi­ta­len Mar­ke­ting ein ab­so­lu­ter Pro­fi

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