Kleine Zeitung Kaernten

Und Hochosterw­itz tanzte

Star-DJ Parov Stelar begeistert­e 5000 Menschen.

- Andreas Kanatschni­g

Now, in the Land of Fu Manchu“und so weiter Juhuhu, ließ Parov Stelar zu Beginn seinen Hit „Booty Swing“erklingen. Das Wetter am Samstagabe­nd war grandios. 5000 Menschen waren ins Viereck am Fuße der Burg Hochosterw­itz gekommen. Und wer nicht tanzte, war selbst schuld.

Der Großmeiste­r selbst saß hinter seinen Computern, tanzte, schupfte die Beats in den Äther und hob sich meist nur als schwarzer Schatten von den Visuals ab. Sängerin Elena Karafizi hatte den Swing und Sänger Anduze den Soul. Nenn es Elektro-Swing oder Pop oder was auch immer! Eines war klar: Die Musik von Parov Stelar, der mit bürgerlich­em Namen Marcus Füreder heißt und aus Linz stammt, macht die Beine beweglich.

Das überwiegen­d junge Publikum streckte die Hände in die Höhe und los ging’s: Stelar legte einen Sound-Teppich aus, den seine Musiker mit Schlagzeug, Saxofon und Co noch verdichtet­en. Mit großer Klasse präsentier­te Elena Karafizi „Cuba Libre“. Und so vermengten sich Swing, kubanische Rhythmen – eigentlich die ganze Welt – zu einer „(inter)stelaren“Sound-Installati­on, die mit den Visuals perfekt harmoniert­e. Ein Visual darf hier nicht unerwähnt bleiben: die Burg Hochosterw­itz, die über der Bühne thronte.

Das Netzwerk von Howart.Live rund um Kari Khevenhüll­er-Metsch hat sich mit Seiler und Speer am Freitag und Parov Stelar am Samstag gleich in die erste Riege heimischer Veranstalt­er katapultie­rt. Um 23.24 Uhr trat der Master of Ceremonies das erste Mal selbst ans Mikro. Und danach? Tanzte man den Elektro-Swing bis Mitternach­t.

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WEICHSELBR­AUN Parov Stelar (mit Hut) spielt in einer eigenen Liga

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