Ju­lia Skri­pal kommt durch

In­des weist Russ­land EU- und Us-di­plo­ma­ten aus.

Kleine Zeitung Steiermark - - POLITIK -

Fast vier Wo­chen nach dem Gift­an­schlag auf den rus­si­schen Ex-dop­pel­agen­ten Ser­gej Skri­pal hof­fen Er­mitt­ler nun auf­aus­sa­gen sei­ner­toch­ter Ju­lia. Der Toch­ter des ehe­ma­li­gen Spi­ons geht es nach Kli­nik­an­ga­ben in­zwi­schen deut­lich bes­ser. Sie sei au­ßer Le­bens­ge­fahr. Die 33-Jäh­ri­ge kön­ne so­gar wie­der es­sen und trin­ken, be­rich­te­te der Fern­seh­sen­der Sky­news. Ihr­va­ter ist in ei­nem kri­ti­schen, aber sta­bi­len Zu­stand. Die Er­mitt­ler ge­hen da­von aus, dass bei­de mit dem in der frü­he­ren Sow- jet­uni­on ent­wi­ckel­ten Ner­ven­gift No­wit­schok ver­gif­tet wur­den. Lon­don be­zich­tigt da­her den Kreml als Draht­zie­her des An­schlags. Mos­kau weist die An­schul­di­gun­gen ve­he­ment zu­rück. Der Streit zwi­schen Groß­bri­tan­ni­en und Russ­land lös­te ei­ne welt­wei­te di­plo­ma­ti­sche Kri­se aus. Fast 30 Län­der wie­sen in­zwi­schen mehr als 140 rus­si­sche Di­plo­ma­ten aus. Die Re­gie­rung in Mos­kau ver­füg­te zu­letzt im Ge­gen­zug die Aus­wei­sung Dut­zen­der Di­plo­ma­ten aus den USA und aus Eu­ro­pa.

Ju­lia Skri­pal ist au­ßer Le­bens­ge­fahr

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