Ma­ze­do­ni­en­fra­ge führt zu Re­gie­rungs­kri­se

Kleine Zeitung Steiermark - - INTERNATIONAL -

Der grie­chi­sche Ver­tei­di­gungs­mi­nis­ter Pa­nos Kam­me­nos trat ges­tern aus Pro­test ge­gen die Ei­ni­gung mit Ma­ze­do­ni­en im Streit um den Staats­na­men des Nach­bar­lan­des zu­rück. Die Ver­ein­ba­rung, die den seit Jahr­zehn­ten wäh­ren­den Na­mens­streit be­en­den soll­te, ma­che es ihm un­mög­lich, sein Amt wei­ter aus­zu­üben, er­klär­te der Vor­sit­zen­de der na­tio­na­lis­ti­schen Par­tei Un­ab­hän­gi­ge Grie­chen (Anel); wei­te­re Re­gie­rungs­mit­glie­der wür­den sei­nem Bei­spiel fol­gen. Mi­nis­ter­prä­si­dent Al­exis Tsi­pras von der lin­ken Sy­ri­za will sich nun ei­ner Ver­trau­ens­ab­stim­mung im Par­la­ment stel­len. Das Ab­kom­men mit Ma­ze­do­ni­en war im ver­gan­ge­nen Jahr un­ter­zeich­net wor­den.

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