Durchatmen, aber noch kei­ne Ent­war­nung

Schnee­la­ge in der Stei­er­mark bleibt kri­tisch: Wäh­rend ei­ni­ge Stra­ßen­sper­ren auf­ge­ho­ben wur­den, muss­te an­dern­orts eva­ku­iert wer­den.

Kleine Zeitung Steiermark - - SCHNEE - Christian Penz

Aku­te La­wi­nen­ge­fahr herrsch­te ges­tern Nach­mit­tag für meh­re­re Orts­tei­le von Alt­aus­see. Die Fol­ge: Be­woh­ner muss­ten eva­ku­iert wer­den.

Von Ent­span­nung an der stei­ri­schen Schnee­front kann al­so noch kei­ne Re­de sein, auch wenn der Sonn­tag für die Ober­stei­rer mit gu­ten Nach­rich­ten be­gann – Rad­mer et­wa war nach meh­re­ren Ta­gen wie­der er­reich­bar. Trotz­dem wa­ren in der Ober­stei­er­mark noch 700 Men­schen ein­ge­schlos­sen.

Im Be­zirk Lie­zen hieß es zu­min­dest et­was durch­schnau­fen. Dem Ein­satz ei­ner Hun­dert­schaft an Frei­wil­li­gen war es zu ver­dan­ken, dass hier abends die Ka­ta­stro­phen­hilfs­diens­te der Frei­wil­li­gen Feu­er­weh­ren aus an­de­ren Be­zir­ken wie­der ab­ge­zo­gen wer­den konn­ten.

Den­noch bleibt das Wet­ter der nächs­ten Ta­ge der gro­ße Un­si­cher­heits­fak­tor: Die Nie­der­schlags­front (bis Di­ens­tag) ver­schärft die La­wi­nen­si­tua­ti­on und er­höht wie­der den Druck auf Dä­cher.

Auch bei den Sol­da­ten des Bun­des­hee­res hat das Dä­cher­räu­men Prio­ri­tät HEER

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