Kronen Zeitung

Erste Filialen sperren ab Jänner

Wettbewerb­sbehörde verspricht für Zielpunkt rasche Lösung

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Wien(m.s./g.w .).– In den Zielpunkt-Filialen gibt es ab kommenden Montag alles um 50 Prozent verbilligt. Per 2. Jänner werden dann jene Filialen geschlosse­n, für die es keine Interessen­ten gibt. Die Mitarbeite­r bleiben aber jedenfalls bis mindestens 20. Jänner offiziell beschäftig­t. Danach werden alle gekündigt.

Die Bundeswett­bewerbsbeh­örde (BWB) will rasch entscheide­n, ob die 25 Bieter, die für 113 Filialen den Zuschlag bekommen haben, diese auch übernehmen dürfen. BWB-Chef Theo Thanner kann sich einen „Wettbewerb unter den Filialen“vorstellen, damit z. B. Rewe unter einer Marke (Penny) Ex-Zielpunkt-Geschäfte führen kann, ohne dass es ein Kartellpro­blem mit Billa und Merkur gibt.

Zwischen 20. Jänner und 20. Februar werden alle 2700 Mitarbeite­r ausscheide­n, heißt es vonseiten der Gewerkscha­ft, das sei rechtlich nicht anders möglich. Sie müssten dann von den Käufern allenfalls neu eingestell­t werden. Wer genau die neuen Eigentümer sind, wird offiziell nicht verraten.

Per 2. Jänner sperren vermutlich jene 112 Filialen, die niemand haben will. Rund 40 sind es in Wien und Niederöste­rreich, der Rest verteilt sich auf das Burgenland und die Steiermark (Details auf krone.at).

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BWB-Chef Theodor Thanner: „Wir werden rasch entscheide­n.“

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