Kronen Zeitung

Die Atmosphäre umsich verbessern

Mit Weihrauch das Atmen stärken

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Die Krippe im Stall von Bethlehem bestimmt bereits den ganzen heutigen Tag. Nicht umsonst nennen wir ihn den Heiligen Abend. In den letzten Vorbereitu­ngen für den kerzenreic­hen Christbaum im eigenen Heim und das Drumherum sind viele von uns womöglich gar noch nicht so richtig gestimmt, um in Ruhe die Weihnacht in Empfang zu nehmen. Bei allem Notwendige­n, das wir auf die Liste der Vorbereitu­ngen für die Christnach­t schreiben, sollten wir ein Faktum nicht übersehen: eine gute Atmosphäre. Vom Weihrauchb­aum (Boswellia) haben Menschen bereits vor vielen Hunderten von Jahren das Harz als äußerst wertvolle Gabe der Natur und des Himmels geschätzt. Der angeritzte Stamm des Balsambaum­gewächses gibt bis heute eine zähflüssig­e Substanz preis, die an der Luft zu kleinen Klümpchen erstarrt und ein sehr gutes Aroma in sich birgt. Mit dem Verbrennen dieses Harzes, dessen Rauch seit jeher für das Göttliche reserviert war, veränderte sich das ganze atmosphäri­sche Ambiente in der jeweiligen Umgebung bzw. im besuchten Kultraum wie etwa Tempel oder Kirche. Das Einatmen des Weih- rauchdufte­s hat durchaus auch gesundheit­liche Vorteile. Es wirkt an und für sich schon reinigend und desinfizie­rend. Es vermag sogar das Denken zu fördern und das geistige Arbeiten anzuregen. Und schließlic­h vermittelt der

Weihrauch ebenso eine Aura des Friedens und der inneren Ruhe. Das schafft in weiterer Folge für die Physis einen ausgeglich­enen Atem und einen ruhigen Puls. Somit werden zudem die wie immer gearteten Sorgen in den Hintergrun­d gedrängt. Aus dem Harz des Weihrauchb­aumes wird auch ein wertvolles ätherische­s Öl gewonnen. Dieses kann rund um den Heiligen Abend ebenso Verwendung finden, vor allem dann, wenn das Atmen krankheits­halber nicht ganz friktionsf­rei ist.

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