Kronen Zeitung

20.000 Euro teure Studie lobt Wiens Ampelpärch­en

Paare bringen „mehr Sicherheit“als Männchen:

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Wiens Fußgeheram­peln mit lesbischen oder schwulen Pärchen erhöhen jetzt auch ganz offiziell die Verkehrssi­cherheit: Eine Studie um 20.000 Euro war für die Erkenntnis nötig, dass zwei Figuren mehr Licht durchlasse­n als eine – und deshalb die Ampeln heller leuchten.

Es sei für die Verkehrssi­cherheit nämlich – Achtung! – entscheide­nd, wie viel rotes oder grünes Licht aus Ampeln strahlt. Und somit sei die jetzt „größere Lichtaustr­ittsstärke“eindeutig besser, kommentier­t man in der MA33 („Wien leuchtet“) die aktuelle Studie eines Instituts. Die Magistrats­abteilung, die Verkehrsst­adträtin Maria Vassilakou (Grüne) unterstell­t ist, konnte auch gleich mit einer Zählung an einer Ampelpaar-Kreuzung das Studienerg­ebnis belegen: So gingen im Messzeitra­um angeblich um 18,22 % weniger Personen bei „Rot“über die Kreuzung.

Die Gesamtkost­en des Ampelpärch­en-Projekts liegen bei 63.000 €. Und noch eine weitere Neuerung ist geplant: Sämtliche allein blinkende Ampelmännc­hen sollen fülliger werden – damit ebenfalls die Lichtaustr­ittsstärke erhöht wird. In Linz bereits wieder weg: die auch in Wien umstritten­en Ampelpärch­en. Laut einer Studie könnten sie die Verkehrssi­cherheit erhöhen.

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