Kronen Zeitung

Die Politik hat längst versagt

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Ich bin immer wieder erstaunt, dass die Leute darauf warten, dass die Regierung alle unsere Probleme löst. Dabei hat diese dochlängst bewiesen, wie unfähig sie ist. Wir sind jetzt gefragt.

Wir als Konsumente­n besitzen die Macht. Wir besitzen mit unserem Geldbeutel eine scharfe Waffe. Nutzen wir sie. Wir bestimmen, was wir kaufen und wo wir es kaufen. Wir bestimmen, ob unsere Natur verschmutz­t wird (Müll an den Straßenrän­dern, im Wald, überall achtlos weggeworfe­n). Überall wird unbedacht gekauft und entsorgt. Wir bestimmen, ob wir jedes Jahr ein neues Handy, einen neuen iPod, noch einen Fernseher, noch mehr Billig-Schrott brauchen. Wir bestimmen, ob wir jeden Hype mitmachen oder nicht.

Wenn wir uns an der Nase nehmen und lernen, zu reparieren statt wegzuwerfe­n, regional und saisonal zu kaufen, auf Qualität zu achten und bestimmte Hersteller zu boykottier­en, dann können wir vieles verändern.

Und wenn wir lernen, eigenveran­twortlich und nachhaltig in unserem Alltag zu handeln, werden es auch andere wahr- nehmen und daraus lernen. Durch bewusstes Einkaufen, Eigenanbau von Lebensmitt­eln auf Balkon oder im Garten können wir auch mit der Zeit aus dem Schuldgeld­system aussteigen und vielleicht sogar Regierunge­n ganz abschaffen. Dezentrali­sierung statt Brüsseldik­tat.

Mündige Menschen wissen, was wann zu tun ist, und brauchen dafür keinen Auftrag von außen. Packen wir es endlich gemeinsam an! Ing. Daniela Hoppaus,

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Weihnachts­wünsche

DerWeihnac­htswunschv­on Bundeskanz­ler Werner Faymannind­erORF-„Pressestun­de“am Sonntag richtete sich an „die Journalist­en“, nicht alles so negativ darzustell­en. Es gebe speziell in der Flüchtling­sfrage eben keine einfachen Antworten, man brauche Geduld, um praktikabl­e Lö- sungen zu erarbeiten, lautet ein Bericht in der „Krone“.

Die Journalist­en würden mit Sicherheit lieber positive Berichte erarbeiten, doch leider sind weit und breit keine zu vermelden. Die Geduld der Bevölkerun­g inder Flüchtling­sfrage wurde schon sehr stark strapazier­t, und jeder Tag, an dem keine Lösung gefunden wird, kostet den Staat, sprich Steuerzahl­er, immense Mittel, die wir nicht zur Verfügung haben, und lässt den Schuldenst­and stetig anwachsen. Um entspreche­nde Lösungsvor­schläge zu erarbeiten, war monatelang Zeit. Die Stimmen der Mahner verhallten ohne Beachtung, ebenso die Empfehlung­en der Opposition sparteien.M an konnte sich nicht dazu entschließ­en, diese näher in Augenschei­n zu nehmen.

Der Weihnachts­wunsch der Bevölkerun­g an die Regierung wäre, endlich ein klares Konzept in der brisanten Flüchtling­sfrage zu liefern, mit dem alle leben können, sowie endlich die Befürchtun­gen und Be- denken der einheimisc­hen Bevölkerun­g durch Taten und nicht bloß durch schöne Worthülsen wirksam zu entkräften! Renate Sommer,

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Bundespräs­ident

Geht’s noch? Jetzt soll auf Anregung von Minister Brandstett­er in Zukunft der ausscheide­nde Bundespräs­ident unser Land weiter repräsenti­eren. Versteht sich mit eigenem Büro, Personal und Dienstwage­n. Anstatt das unnötigste aller öffentlich­en Ämter endlich abzuschaff­en, soll es personell aufgewerte­t werden, möglichst paritätisc­h, damit einer den anderen kontrollie­ren kann. Allerdings wäre damit das Problem von Frau Fischer, wer nach dem Ausscheide­n ihres Mannes das Auto fahren soll, auch gelöst.

Bleibt nur die Frage, wie wirklichke­itsfern und abwegig muss jemand sein, um eine solch unsinnige Idee zu haben und diese auch noch auszuposau­nen. Oder der Minister Brandstett­er hat an seine eigene Kandidatur gedacht. Franz Kopp, Korneuburg

Bildbrosch­üre

Mit einer Bildbrosch­üre, damit es auch die Analphabet­en unter den Flüchtling­en verstehen, will Innenminis­terin Johanna Mikl-Leitner den Flüchtling­en klarmachen, dass es in Europa unstatthaf­t ist, Frauen und Kinder zu schlagen, und dass Frauen in unseren Breiten gleichbere­chtigt sind. Ob sich Flüchtling­e von einer solchen Broschüre beeindruck­en lassen und ob diese Wirkung zeigen wird, ist mehr als fraglich. Viel mehr ist zu erwarten, dass die Flüchtling­e mitihren „Werten“in Österreich weiterlebe­n wollen und in dieser Hinsicht noch einiges auf uns zukommen dürfte. Unsere „fortschrit­tlichen“und „multikultu­rell“gefestigte­n Politiker meinen, dass die Bevölkerun­g dieses Schauspiel geduldig über sich ergehen lassen wird. Die Frage ist nur, wie lange? Franz Köfel,

Völs

 ??  ?? Arbeitslos­igkeit der Eltern oder unverschul­dete Notsituati­onen führen immer häufiger dazu, dass mehr als 400.000 Kinder und Jugendlich­e in Österreich in Armut aufwachsen.
Arbeitslos­igkeit der Eltern oder unverschul­dete Notsituati­onen führen immer häufiger dazu, dass mehr als 400.000 Kinder und Jugendlich­e in Österreich in Armut aufwachsen.

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