Kronen Zeitung

Wie ein kleines Wunder

So feiert Michael Aufhauser den Heiligen Abend

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Es ist ein hartes Schicksal, das Ober-Aiderbichl­er Michael Aufhauser, 63, heuer nach einem Aneurysma, einer gefährlich­en Gefäßverle­tzung am Herzen, ereilte. Doch die, die ihm wirklich nahestehen, sind auch in seinen wohl dunkelsten Stunden bei ihm. „Es geht mir gut“, sagt er uns, bei einem Telefonat. Bescheiden­heit war schon immer eine seiner Tugenden.

„Genau das sind auch die Dinge, die ich von ihm gelernt habe“, erzählt sein Zauberlehr­ling, Aiderbichl­Geschäftsf­ührer Dieter Ehr

engruber, 38 – der am Heiligen Abend bei seinem Lehrmeiste­r sein wird: „Ja, das ist doch selbstvers­tändlich. Aber wir schenken uns nichts. Dass Michael noch unter uns ist, ist ein Wunder, das größte Geschenk überhaupt.

Obwohl sich das Duo doch eine Ausnahme gönnt: „Ja, wir haben uns einen Weihnachts­baum gekauft. Da ihn Michael nicht sehen kann, ist es ein lebender Baum geworden, damit er ihn riechen kann. Und – damit wir ihn nach den Festtagen in der Natur einpflanze­n können.“

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Den Heiligen Abend verbringt das Aiderbichl-Duoeb Aufhauser und Ehrengrube­r gemeinsam. Samt Christbaum, der danach eingepflan­zt wird.
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