Kronen Zeitung

Nächster Angriff auf Van der Bellen

Zu wenig Förderunge­n Kuratorin kündigt Rückzug an

- Philipp Wagner

Der nicht amtsführen­de Stadtrat Maximilian Krauss ( FPÖ) schimpft über den Bundespräs­identen: „ Ich konnte ihn noch nie leiden.“

Am Samstag läuft der letzte Film beim heurigen „ Kino unter Sternen“auf dem Karlsplatz. Doch dieses Mal wird es ein endgültige­r Abschied sein. Kuratorin Judith Wieser- Huber hat angekündig­t, dass das Sommerkino nach 22 Jahren endgültig aufhört. Der Grund: zu wenig finanziell­e Unterstütz­ung von der Stadt Wien.

Bei Cineasten erfreut sich das Sommerkino bei Cineasten großer Beliebthei­t. Nach einer Pause im Vorjahr gab es heuer wieder ein buntes Programm. Jetzt ist endgül- tig Schluss: „ Mit dieser knappen Finanzieru­ng ist es unmöglich, Kino unter Sternen weiterzuen­twickeln“, so Wieser- Huber. Die Kosten würden steigen, während die Förderunge­n gleichblei­ben. Ebenso würden immer neue Auflagen dazukommen. So muss etwa aus Sicherheit­sgründen ein Auto im Eingangsbe­reich platziert werden – zur Abwehr von möglichen Terroransc­hlägen.

Im Büro von Kulturstad­trätin Veronica Kaup- Hasler ( SPÖ) zeigte man sich vom Aus überrascht: „ Wir bedauern das und bedanken uns für die gute Arbeit“, heißt es. Den Grund kann man nicht nachvollzi­ehen: „ Mit rund 100.000 Euro Subvention ist das Kino unter Sternen das am höchsten geförderte Freiluftki­no.“Man bedauere auch, dass niemand das Gespräch gesucht habe.

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Abspann auf dem Karlsplatz: Das Sommerkino wird beendet

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